Kriegerin

Kriegerin ist ein deutscher Spielfilm von Regisseur David Wnendt über die Neonazi-Szene in Deutschland.    
Dt. TitelKriegerin
TitelCombat Girls
(Jahr)2011
RegieDavid Wnendt
DarstellerAlina Levshin
GenreDrama

Die 20-jährige Marisa ist Teil einer neonazistischen Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt im ländlichen Raum. Ihr Leben ist geprägt von Hass auf Migranten, Juden, die Polizei und eigentlich jeden, der nicht in ihr Weltbild passt.
BesetzungRolle
Alina LevshinMarisa
Jella HaaseSvenja
Sayed AhmadRasul
Gerdy ZintSandro
Lukas SteltnerMarkus
Sven SplettstößerUwe Trinkhaus
Körperliche Gewalt spielt eine zentrale Rolle im Alltag der Clique, der auch ihr militanter Freund Sandro angehört. Nachdem die Gruppe an einem Badesee die beiden afghanischen Asylbewerber Jamil und Rasul rassistisch beschimpft und erniedrigt, entsteht ein Streit, in dessen Folge Marisa Jamil und Rasul mit ihrem Auto rammt und Jamil schwer verletzt.
Anna LaszusMelanie
Elias RaudithBenny
Winnie BöweAndrea
Rosa EnskatBea
Uwe PreussOliver
Najebullah AhmadiJamil
Klaus ManchenGroßvater Franz
Nicht zuletzt auch weil Rasul danach in dem örtlichen Supermarkt, in dem Marisa zusammen mit ihrer Mutter als Kassiererin arbeitet, auftaucht, um Essen bittet und ihr seine hilflose Lage schildert, bekommt sie Gewissensbisse und beginnt, Rasul zunächst mit Essen und einem Schlafplatz sowie später auch in dessen Vorhaben, zu seiner Familie nach Schweden zu fahren, zu unterstützen. Parallel zu Marisas allmählichem Ausstieg aus der Szene findet dagegen die 15-jährige, aus bürgerlichem Haus stammende Svenja verstärkt Anschluss zur Neonazi-Szene, lernt Marisa auf einer Neonazi-Party kennen und ist ab diesem Zeitpunkt akzeptiertes Mitglied der Clique. Marisa, die ihr von Hass und Gewalt dominiertes Umfeld und ihre patriarchal geprägte Beziehung zu ihrem Freund immer mehr in Frage stellt, bleibt schließlich nur die Wahl eines plötzlichen und radikalen Bruchs mit ihrem ehemaligen Leben.
Falko GötheBuster
Maik HenneckeMike
Jonas SteinackerDennis
Haymon Maria ButtingerClemens

Nachdem sie Kontakt zu einer Schleuserbande aufgenommen hat, bricht sie auf zu der Wohnung, in der sich die Neonazi-Szene des Orts sammelt. An der Haustür kommt es zu einer Konfrontation mit Marisas Mutter, die sie anfleht, sie nicht zu verlassen, und schließlich schildert, wie schwer ihr Vater sie misshandelte, als er von ihrer Schwangerschaft erfuhr. Erst als Marisa geboren war, akzeptierte der Großvater die Enkelin und indoktrinierte sie als Kind, wie sich in den späten Sequenzen des Films herausstellt, mit der Propaganda des NS-Regimes und dessen Judenfeindlichkeit. Den Juden warf er anhaltende Geschichtsverzerrung vor und betrieb damit Holocaustleugnung. Im Verlauf des Films verstirbt er.
Andreas LeupoldDetlef
Ramona Kunze-LibnowFrau Kachel
Hanna HöppnerMarisa als Kind
Helmut RosentreterLupo
Marisa verlässt ihr Elternhaus dennoch, schlägt ihren Freund und einen weiteren Neonazi mit einem Baseballschläger zusammen und fährt mit Svenja und Rasul zu einem Treffpunkt an der Ostsee, von wo aus Rasul mit der Schleuserbande nach Schweden gelangen soll. Zur Bezahlung dient das Geld, das Svenja ihren Eltern vor ihrer Flucht aus dem Elternhaus gestohlen hat. Es kommt zur Übergabe, und Rasul wird mit einem Boot weggebracht. Svenja hat zwischenzeitlich aber den Aufenthaltsort an Sandro verraten. Er spürt Marisa am Strand auf und schießt ihr in die Brust. Marisa stirbt kurz darauf am Strand unter den Augen von Svenja, die erst jetzt begreift, in welche Kreise sie tatsächlich geraten ist.








 


 


 

 

 

 

 

 

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