Die Wilden Hühner und die Liebe

 Die Wilden Hühner und die Liebe ist ein deutscher Jugendfilm aus dem Jahr 2007, nach dem Buch Die Wilden Hühner und die Liebe von Cornelia Funke. Es ist die Fortsetzung des Films Die Wilden Hühner. 

 Die Mädchenbande der Wilden Hühner um Sprotte, Frieda, Trude, Wilma und Melanie sind aus dem ersten Film Die Wilden Hühner bereits bekannt. Haben sie sich früher mit den Pygmäen (Fred, Torte, Steve und Willi), eher gestritten, so haben sie mittlerweile einige Abenteuer gemeinsam durchgestanden, und aus der früheren Rivalität wurde inzwischen ein freundschaftlicher Umgang miteinander.


Hühner und Pygmäen erleben die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Sprotte und Fred könnten glücklich miteinander sein, wäre da nicht Sprottes ewige Eifersucht. Frieda hingegen sieht ihren Freund Maik bestenfalls am Wochenende, da er auf einem 200 Kilometer entfernten Reiterhof wohnt. Melanie ist unglücklich über die Trennung von Willi, seit dieser sie für die drei Jahre ältere Nana verlassen hat. Nur die leicht übergewichtige Trude und die streitsame Wilma scheinen zunächst leer auszugehen.

OriginaltitelDie Wilden Hühner und die Liebe
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2007
Länge108 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieVivian Naefe
DrehbuchMarie Graf
Uschi Reich
ProduktionUschi Reich
Peter Zenk
MusikAnnette Focks
KameraPeter Döttling
SchnittHansjörg Weißbrich
Besetzung
Michelle von Treuberg: Sprotte
Lucie Hollmann: Frieda
Paula Riemann: Melanie
Jette Hering: Wilma
Zsá Zsá Inci Bürkle: Trude
Jeremy Mockridge: Fred
Martin Kurz: Torte
Philip Wiegratz: Steve
Vincent Redetzki: Willi
Veronica Ferres: Sybille
Svea Bein: Wilmas Freundin Leonie
Jessica Schwarz: Frau Rose
Thomas Kretschmann: Sprottes Vater Christian
Oliver Stokowski: Thorben Mossmann
Benno Fürmann: Lehrer Grünbaum (Gast)
Doris Schade: Oma Slättberg
Ben Unterkofler als Max
Jannis Niewöhner als Maik
Frank Voß: Trudes Vater

Die Vorbereitungen zur großen Schulaufführung von Shakespeares Ein Sommernachtstraum sowie die bevorstehende Party bei den Pygmäen lassen allerdings nicht viel Zeit, sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen.
Zu allem Überfluss will Sprottes Mutter auch noch heiraten, ausgerechnet den Klugscheißer, wie Sprotte den Freund ihrer Mutter nennt. Bevor es dazu kommt, taucht plötzlich Sprottes Vater auf und bringt die Gefühlswelt von Mutter und Tochter gehörig durcheinander. Er hatte die Familie verlassen, als Sprotte noch ein Baby war, und jetzt muss Sprotte erfahren, dass er die ganze Zeit über Kontakt mit Oma Slättberg hatte, in derselben Stadt, praktisch um die Ecke, wohnt und ein gefragter Fotograf ist. Bevor man sich aber näher kennenlernen kann, muss er zu einem längeren Auslandseinsatz aufbrechen.
Sprottes Eifersucht erreicht einen neuen Höhepunkt, als Fred Sprottes Angebot, mit dem Klugscheißer für die Englischarbeit zu lernen, ausschlägt, um stattdessen mit Willis hübscher Freundin Nana zu üben. Melanie strapaziert die Freundschaft der Hühner bis zum äußersten, als sie sich an ein paar motorradfahrende Macho-Typen aus einer höheren Klasse heranmacht, und schließlich bekommen Sprotte und Frieda mit, dass Wilma doch verliebt ist – und zwar in ein Mädchen aus der Theatergruppe! Als die anderen Hühner davon erfahren, fordert Melanie umgehend den Rauswurf Wilmas bei den Hühnern und tritt selbst aus der Bande aus, als ihrer Forderung nicht nachgegeben wird. Wilma ist am Boden zerstört und bietet von sich aus an, die Bande zu verlassen, was Sprotte, Frieda und Trude aber vehement ablehnen.
Die angespannte Situation gipfelt während der Party der Pygmäen in einem Eklat. Während Sprotte aus Eifersucht Fred schneidet, findet ausgerechnet Trude in Steves spanischem Vetter Ramon einen Anbeter. Doch dann taucht Melanie mit ihren neuen Begleitern auf, welche der bisher friedlichen Feier ihren Pep geben und damit die Party platzen lassen. Es kommt zu einer wilden Rauferei, an deren Ende Melanie erkennt, was sie angerichtet hat, und wegläuft. Einzig Willi geht ihr nach und lässt Nana allein auf der Party zurück. Immerhin können sich Sprotte und Fred nach dem Durcheinander wieder versöhnen.
Anderntags sind überall in der Schule die Werbeplakate für die Schulaufführung mit Wilma & Leonies Liebestraum überschmiert, wodurch Wilma sich noch mehr isoliert als früher fühlt, vor allem, da sie unter keinen Umständen will, dass ihre Eltern von ihrer Hingabe zum gleichen Geschlecht erfahren. Eher verlässt sie die Theatergruppe, was die gesamte Aufführung zum Scheitern verurteilen würde.

  • Während der erste Film vorwiegend die Handlung des dritten Buches (Die Wilden Hühner: Fuchsalarm) nacherzählt, entspricht der zweite Film in Titel und Inhalt dem fünften (und bisher letzten) Band der Reihe, wobei in kurzen Rückblenden auch Bezug auf den vierten Band Die Wilden Hühner und das Glück der Erde genommen wird.
  • Im Juni 2008 begannen die Dreharbeiten für einen dritten Film mit dem Titel Die Wilden Hühner und das Leben. In diesem werden Motive aus dem zweiten (Klassenfahrt) und vierten (Auftreten der Wilden Küken) Teil der Buchreihe aufgenommen, zur Erhaltung der filmischen Chronologie jedoch nach den fünften Band gesetzt, und mit einer eigenen Handlung versehen. Der Kinostart war am 29. Januar 2009.

 

 

 




 





Vivian Naefe

(* 21. Juli 1950 in Hamburg)
ist eine deutsche Filmregisseurin.


 


 

 

 

 

 

 

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Daten- und Textquelle : Wikipedia




Jahr

1966 (1) 1969 (1) 1970 (1) 1971 (1) 1975 (1) 1976 (1) 1978 (1) 1979 (1) 1981 (1) 1984 (2) 1985 (2) 1987 (1) 1988 (1) 1990 (1) 1991 (4) 1992 (2) 1993 (3) 1994 (3) 1995 (1) 1996 (5) 1997 (3) 1998 (8) 1999 (3) 2000 (5) 2001 (3) 2002 (5) 2003 (4) 2004 (2) 2005 (8) 2006 (7) 2007 (12) 2008 (12) 2009 (14) 2010 (8) 2011 (11) 2012 (14) 2013 (11) 2014 (13) 2015 (9) 2016 (10) 2017 (10) 2018 (17) 2019 (12) 2020 (10) 2021 (3)