Die geliebten Schwestern

 Die geliebten Schwestern ist ein deutscher Spielfilm von Dominik Graf. Geschildert wird die Liebe von Friedrich Schiller (Florian Stetter) zu den Schwestern Charlotte (Henriette Confurius) und Caroline (Hannah Herzsprung) von Lengefeld.

 Charlotte von Lengefeld soll von ihrer Patentante Charlotte von Stein in Weimar in die feine Gesellschaft eingeführt werden. Dort lernt sie Friedrich Schiller kennen, der im Sommer 1788 zu Besuch in die Heimat der Familie nach Rudolstadt kommt. Die Mutter Louise von Lengefeld war nach dem Tode ihres Mannes in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weshalb Tochter Caroline eine Zweckheirat mit Friedrich Fhr. von Beulwitz einging. Die beiden Schwestern verleben mit Schiller eine unbeschwerte Zeit.

Sie hatten sich einst am Rheinfall bei Schaffhausen geschworen, alles miteinander zu teilen, und so soll es auch bei Schiller sein. Charlotte reist allein nach Weimar zurück, währenddessen ihre Schwester die Mutter überzeugen soll, einer Heirat mit Schiller trotz dessen Mittellosigkeit zuzustimmen, was sie mit einiger Verzögerung auch tut. Schiller trennt sich, auch mit Hilfe einer Intrige von Charlotte, von der verheirateten Charlotte von Kalb.

OriginaltitelDie geliebten Schwestern
ProduktionslandDeutschland,
Österreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Länge139 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieDominik Graf
DrehbuchDominik Graf
ProduktionUschi Reich
MusikSven Rossenbach,
Florian van Volxem
KameraMichael Wiesweg
SchnittClaudia Wolscht
Besetzung
Hannah Herzsprung: Caroline von Beulwitz bzw. von Wolzogen
Florian Stetter: Friedrich Schiller
Henriette Confurius: Charlotte von Lengefeld bzw. von Schiller
Claudia Messner: Louise von Lengefeld
Ronald Zehrfeld: Wilhelm von Wolzogen
Maja Maranow: Charlotte von Stein
Anne Schäfer: Charlotte von Kalb
Andreas Pietschmann: Friedrich von Beulwitz
Michael Wittenborn: Knebel
Philipp Otto: Fürst von Schwarzburg
Peter Schneider: Christian Gottfried Körner
Elisabeth Wasserscheid: Schwenke
Ulrich Blöcher: Johann Friedrich Cotta
Thomas Kornack: Weimar, Kutscher
Christine Zart: Stein, Dienstmädchen
Klaus Lehmann: Henry Heron
Philipp Oehme: Hans, Diener
Eva-Maria Hofmann: Schillers Mutter

Nachdem er Charlotte 1790 geheiratet hat, gebiert sie einen Sohn. Auch Schwägerin Caroline ist in Jena zugegen, wo Schiller nun eine Professur hat. Doch die geplante „Ehe zu dritt“ kann nicht stattfinden, da Carolines Mann zunächst nicht in die Scheidung einwilligt.
Trotz des Banns des Herzogs von Württemberg begibt sich Schiller 1793 nach Tübingen, um der Herstellung seiner Zeitschrift Die Horen bei Verleger Cotta beizuwohnen. Dort trifft er Caroline wieder, die sich ihre Dienste von einem älteren Mann bezahlen lässt. Zu dritt leben sie nun bei Schillers Mutter in Ludwigsburg. Caroline gesteht, schwanger zu sein. Um ihre Scheidung nicht zu gefährden, fährt sie in Begleitung von Wilhelm von Wolzogen nach Schaffhausen, wo Schiller einen Pflegevater für das Kind organisiert hat. Nach der Geburt meldet sich Caroline auf Schillers Briefe nicht und teilt schließlich mit, dass sie bei Wolzogen bleiben werde.
Jahre später reist die vermeintlich todkranke Mutter Louise nach Weimar, um die inzwischen zerstrittenen Schwestern zu versöhnen. Beim Familientreffen kommt es trotzdem zu einem Schlagabtausch der Schwestern, währenddessen Schiller einen heftigen Krankheitsanfall erleidet. Wolzogen stellt die Überlegung an, dass es offenbar das Schicksal der drei von-Lengefeld-Frauen sei, ihre Männer zu überleben.

  •  Drei Szenen spielen im Schlosshof von Altenburg (ein berittener Bote kommt an; Schiller fährt mit einer Kutsche ab) und am barocken Außentor mit Mauer (Hannah Herzsprung übersteigt die Mauer) und Schloßkirche des Schlosses Altenburg.
     
  • Bei der ersten Begegnung von Schiller und Goethe in Rudolstadt – im Film direkt an der Saale – dient u. a. die Rudolstädter Heidecksburg als Kulisse.
     
  • Rheinfall bei Schaffhausen als Kulisse während der Fahrt von Caroline von Beulwitz in Begleitung von Wilhelm von Wolzogen nach Schaffhausen.

 

 





Dominik Graf

Dominik Graf (* 6. September 1952 in München) ist ein deutscher Film- und Fernsehregisseur.


 


 

 

 

 

 

 

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