Undine

 Undine ist ein deutsch-französischer Spielfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2020. Das Liebesdrama mit Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen orientiert sich an dem Undine-Mythos. Regisseur Petzold, der auch das Drehbuch schrieb, verlegte die Sage um die unheilvolle Wasserfrau ins Berlin der Gegenwart.  

Berlin, in der Gegenwart: Die promovierte Historikerin Undine arbeitet in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen  im Haus am Köllnischen Park und bietet Stadtführungen für deutsche und internationale Gäste an. Als ihr Freund Johannes in einem Café nahe ihrer Arbeitsstelle die Absicht verkündet, sich von ihr trennen zu wollen, wird die unpersönlich in der Großstadt lebende junge Frau von einem Fluch eingeholt. Undine ist ein Elementargeist ] und dazu bestimmt, den Verrat ihres Freundes mit dessen Tod zu rächen und ins Wasser zurückzukehren, aus dem sie einst gerufen wurde. Aber Undine wehrt sich gegen diese Bestimmung und will weder ihren Freund töten noch Berlin verlassen.

Transit

 Transit ist ein deutsch-französischer Spielfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2018. Das Drama mit Franz Rogowski und Paula Beer in den Hauptrollen orientiert sich an dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers. Regisseur Petzold, der auch das Drehbuch verfasst hat, verlegte die Geschichte um einen Deutschen, der während des Zweiten Weltkriegs vor den Nationalsozialisten nach Frankreich flieht, in die Gegenwart. 

 Frankreich, in der Gegenwart: Der politische Flüchtling Georg entgeht im von den Deutschen besetzten Paris seiner Verhaftung. Er gelangt durch Zufall in den Besitz der Ausweispapiere und eines Manuskripts des bekannten Schriftstellers Weidel, der sich in seinem Hotelzimmer das Leben genommen hat.

Phoenix

 Phoenix ist ein deutscher Historienfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2014 mit Nina Hoss, Ronald Zehrfeld und Nina Kunzendorf in den Hauptrollen. Der deutsche Kinostart war am 25. September 2014.

 Der Film spielt in Deutschland im Herbst 1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Jüdin Nelly Lenz wird nach ihrer Gefangenschaft im KZ Auschwitz von ihrer Freundin Lene mit dem Auto nach Berlin gebracht. Nelly überlebte ihre Erschießung im Lager, hat aber dabei schwere Gesichts- bzw. Kopfverletzungen erlitten.

Barbara

 Barbara ist ein deutsches Filmdrama von Christian Petzold aus dem Jahr 2012 mit Nina Hoss und Ronald Zehrfeld in den Hauptrollen. Das Drama, für das Petzold auch das Drehbuch verfasste, ist zur Zeit der DDR im Jahr 1980 angesiedelt und stellt eine Ärztin in den Mittelpunkt, die an ein Provinzkrankenhaus versetzt wird, nachdem sie einen Ausreiseantrag gestellt hat.

 Die DDR, im Sommer 1980: Die Ost-Berliner Ärztin Barbara wurde nach Stellung eines Ausreiseantrags inhaftiert und anschließend von der Charité in ein Provinzkrankenhaus an der Ostseeküste strafversetzt. Dort arbeitet sie von nun an in der Kinderchirurgie, die unter Leitung des Arztes André Reiser steht.

Jerichow

 Jerichow ist ein deutscher Spielfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2008 mit Benno Fürmann, Nina Hoss und Hilmi Sözer in den Hauptrollen. Die Filmpremiere war am 28. August 2008 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Venedig. Der deutsche Kinostart war am 8. Januar 2009.

 Der aus dem Afghanistan-Krieg entlassene Soldat Thomas kehrt nach Jerichow, in den dünn besiedelten Nordosten Deutschlands, in das nach dem Tod seiner Mutter geerbte Haus zurück. Gegenüber einem Gläubiger behauptet er, völlig mittellos zu sein, hat aber, um das Haus renovieren zu können, eine größere Summe Bargeld versteckt; als sein Verfolger es findet, nimmt er alles an sich und lässt ihn durch einen Kumpan niederschlagen. Thomas ist gezwungen, einen schlecht bezahlten Saisonjob als Gurkenpflücker anzunehmen.

Yella

 


Yella ist ein deutscher Spielfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2007. Er handelt davon, wie einer aus der ostdeutschen Provinz stammenden jungen Frau, die unerwartet in der Welt der Risikokapital-Verhandlungen Fuß fasst, der erhoffte Neuanfang zu gelingen scheint. Yellas Weggang aus dem brandenburgischen Wittenberge ist Aufbruch und Flucht zugleich. Einerseits lockt ein Jobangebot in Hannover, noch dazu in ihrem Metier als Buchhalterin. Andererseits will sie sich von ihrem Mann Ben lösen, gegen dessen hartnäckigen, an Stalking grenzenden Widerstand. Am Morgen ihrer Abreise kommt er dem bestellten Taxi zuvor und bittet, sie wenigstens noch zum Bahnhof fahren zu dürfen. Yella willigt ein, blockt aber sein neuerliches Werben ebenso ab wie seinen Vorwurf, dass sie ihn auf der Konkursmasse ihrer gemeinsamen Existenz (Haus und Firma) sitzenlässt.

Gespenster


 Gespenster ist ein deutsch-französischer Spielfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2005. Er zeichnet das Porträt einer scheuen Außenseiterin, die an einem Tag zwei existenzielle Begegnungen erlebt, die Verheißung und Enttäuschung mit sich bringen.

 Der Film erzählt episodisch 24 Stunden aus dem Leben des etwa 16-jährigen Berliner Waisenmädchens Nina (Julia Hummer), die im Zeichen von zwei Begegnungen stehen, durch die sich in beiden Fällen Wünsche erfüllen, im ersten von Nina selbst.
In der allmählichen Annäherung an die etwas ältere Toni (Sabine Timoteo) wird offenbar, dass die beiden im Grunde nur eins gemeinsam haben: Sie sind Außenseiterinnen.

Wolfsburg


 Wolfsburg ist ein preisgekrönter deutscher Spielfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2003 mit Benno Fürmann und Nina Hoss in den Hauptrollen. Die Filmpremiere war am 11. Februar 2003 im Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der im Auftrag des ZDF produzierte Film lief ab 25. September 2003 auch in einigen deutschen Kinos.

 Der junge Autohändler Phillip Gerber verursacht fahrlässig einen Verkehrsunfall, als er mit seinem Auto auf einer Landstraße nahe Wolfsburg unterwegs ist. Dabei verletzt er ein Kind auf seinem Fahrrad schwer.

Die Beischlafdiebin


 Die Beischlafdiebin ist ein deutscher Fernsehfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 1998 mit Constanze Engelbrecht und Nele Mueller-Stöfen in den Hauptrollen. Petra ist in den Touristenmetropolen der Welt zuhause. Sie lebt davon, betuchte Männer zu verführen, mit einem Elektroschocker zu betäuben und auszurauben.

Mit einem Teil des ergaunerten Geldes finanziert sie ihrer jüngeren Schwester Franziska zunächst ein Studium und später ein eigenes Übersetzungsbüro.

Cuba Libre


 Cuba Libre ist ein deutscher Fernsehfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 1996 mit Richy Müller und Catherine Flemming in den Hauptrollen.

 Tom träumt vom Aussteigen. Er hat Tina getroffen, das Geld gestohlen und das Herz gebrochen, um in Kuba ein neues Leben anzufangen. Nach einigen Jahren trifft er sie wieder in Berlin. Tina sinnt auf Rache.

 Tom will alles wiedergutmachen.

Der Boandlkramer und die ewige Liebe

 Der Boandlkramer und die ewige Liebe ist ein Film aus dem Jahr 2021 des Regisseurs Joseph Vilsmaier. Der Film wurde am 14. Mai 2021 exklusiv auf Amazon Prime veröffentlicht

 

OriginaltitelDer Boandlkramer und die ewige Liebe
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch (Bairisch)
Erscheinungsjahr2021
Länge87 Minuten
AltersfreigabeFSK 6[
RegieJoseph Vilsmaier
DrehbuchUlrich Limmer und Marcus H. Rosenmüller
MusikRalf Wengenmayr und Marvin Miller
KameraJoseph Vilsmaier
SchnittAlexander Dittner
Michael Herbig: Boandlkramer
Hape Kerkeling: Teufel
Hannah Herzsprung: Gefi
Josef „Seppi“ Staber: Maxl
Sebastian Bezzel: Max Gumberger
Florian Brückner: Toni Brehm
Sigi Zimmerschied: Bürgermeister Brehm
Johannes Herrschmann: Pfarrer Hechenberger
Thomas Unger: Lenz
Rick Kavanian: Himmelspförtner
Jürgen Tonkel: Heiliger Nantwein
Eisi Gulp: Erzengel Gabriel
Götz Otto: Hessischer Engel
Nadja Auermann: Höllenpförtnerin
Florian Stetter: Anderl Kolbinger
Helmfried von Lüttichau: Ebi
Petra Berndt: Wirtin Brehm
Katharina Friedl: Margarethe Köbele
Tom Mikulla: Dr. Wostratzky
Markus Krojer: Bursche

Berlin, Berlin – Der Film

 Berlin, Berlin – Der Film ist ein deutscher Spielfilm der Regisseurin Franziska Meyer Price aus dem Jahr 2020. Die Komödie ist eine Fortsetzung der von 2002 bis 2005 im Vorabendprogramm des Ersten ausgestrahlten, gleichnamigen Serie und entstand nach einem Drehbuch von Serienschöpfer David Safier und dessen Sohn Ben.

Weihnachts-Männer

 Weihnachts-Männer ist ein deutscher Fernsehfilm von Franziska Meyer Price aus dem Jahr 2015. Die Weihnachtskomödie basiert auf dem italienischen Kinofilm La banda dei Babbi Natale und handelt von drei Freunden, die an Heiligabend für Einbrecher gehalten werden und Probleme mit der Polizei bekommen. Die drei werden verkörpert von Heiner Lauterbach, Oliver Korittke und Wolfgang Stumph. Als Kommissarin ist Annette Frier zu sehen.

 

An Heiligabend werden drei „Weihnachtsmänner“ von der Münchener Polizei festgenommen, da man glaubt, sie seien die schon lange gesuchten Mitglieder der Weihnachtsmann-Bande. Zwar sah ihr Plan vor, an diesem Tag als Weihnachtsmänner verkleidet in ein Haus einzusteigen, ihr Ziel war es jedoch nicht, etwas zu stehlen, sondern etwas zurückzubringen.

Die Dienstagsfrauen – Zwischen Kraut und Rüben

 Die Dienstagsfrauen – Zwischen Kraut und Rüben ist ein deutscher Fernsehfilm von Franziska Meyer Price aus dem Jahr 2015. Es ist der letzte Film der Trilogie Die Dienstagsfrauen von Monika Peetz.

 Die Freundinnen Caroline, Eva, Estelle, Judith und Kiki treffen sich diesmal nicht zu ihrem monatlichen Abendessen, sondern um beim Umzug von Kiki mitzuhelfen. Sie zieht mit ihrem Mann und der kleinen Greta weit weg vom Kölner Trubel in die ländliche Idylle von Mecklenburg-Vorpommern. Wehmütig bleiben die Freundinnen zurück, doch schon bald erreicht sie ein Notruf von Kiki und gemeinsam machen sich die Vier auf den Weg zu ihr. Kiki und Max sind dabei ein Schulgebäude in ein Bed-&-Breakfast-Hotel zu verwandeln, doch entpuppte sich das ganze als eine komplette Bauruine, sodass ihre geplante Eröffnung in drei Wochen in Gefahr ist. Kaum treffen Kikis Freundinnen ein, flüchtet Max vor dem weiteren Chaos nach Hamburg, wo er kurzfristig einem Auftrag angenommen hat.

Männerhort 👍

 Männerhort ist eine deutsche Filmkomödie von Franziska Meyer Price aus dem Jahr 2014. Die Produktion basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des deutsch-isländischen Autors Kristof Magnusson und erzählt von drei beziehungsgeplagten Männern, die sich im zentralen Heizungskeller ihrer Neubausiedlung eine frauenfreie Zone schaffen, um fernab des Ehealltags heimlich Fußball schauen und Bier trinken zu können – bis der strenge Hausmeister ihre Zuflucht entdeckt und das Trio vertreiben möchte. In den männlichen Hauptrollen sind Elyas M’Barek, Christoph Maria Herbst, Detlev Buck und Serkan Cetinkaya zu sehen. Weitere Rollen übernahmen unter anderem Cosma Shiva Hagen, Lisa Maria Potthoff und Jasmin Schwiers.

 Auf der Flucht vor ihren konsumfreudigen Ehefrauen tauchen Eroll, Lars und Helmut in einem Zentralheizungskeller in der Peripherie ihrer neuen Wohnsiedlung ab, wo sie sich eine letzte Enklave der Männlichkeit eingerichtet haben. Hier können sie zwischen Pin-Up Girls und Tischfußball unbeschwert ihren Hobbys frönen: Zwischen Fast Food und Dosenbier wird auf großer Leinwand Fußball geschaut und über die unverständige Gattin hergezogen – eben ein wahrhaftiger Männerhort! Als ihnen aber eines Tages der Facility-Manager Aykut auf die Schliche kommt, müssen sie um ihr Versteck kämpfen – bis der genervte Aykut ebenfalls den Plan schmiedet, vor seiner Ehefrau zu fliehen. Doch schon bald beginnt die Idylle zu bröckeln und die Männer erkennen, dass sie sich eigentlich nur etwas vorgemacht haben. Lars, der eigentlich meinte eine offene Ehe zu führen und dabei glücklich zu sein, wünscht sich nichts sehnlichster, als bei seiner Anne zu sein, zumal sie kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes steht. Helmut gesteht seinen Freunden schwul zu sein und Eroll trennt sich von seiner Frau Connie. So lösen die drei ihren Männerhort wieder auf und leben endlich so, wie sie es sich eigentlich immer erhofft hatten: Lars als Familienmensch, wobei er weiß, dass Eroll der Vater von Annes Kind ist, da er selbst unfruchtbar ist, Helmut bekennt sich offen zu seinem Freund Alex und Eroll genießt seine wiedergewonnene Freiheit und zieht in die Welt.

 

 



 Franziska Meyer Price, geb. Franziska Meyer (* 1962 in München) ist eine deutsche Film- und Fernsehregisseurin. In den letzten Jahren ist die in Köln lebende Regisseurin auch aufgrund ihrer Fernsehspielfilme bekannt geworden.




 


 

 

 

 

 

 

 

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