Sonntag, 21. März 2021

Türkisch für Anfänger

Posted By: G.M. Sandfort - März 21, 2021

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Türkisch für Anfänger ist eine deutsche Spielfilmadaption der gleichnamigen ARD-Serie aus dem Jahr 2012. Die Regie der Produktion, die die Geschichte der Serie komplett neu erzählt, übernahm Serienschöpfer und Drehbuchautor Bora Dagtekin, der mit der Adaptierung sein Filmregiedebüt gab. Anlehnend an die Originalhandlung erzählt die Neuverfilmung von der Begegnung der Familien Schneider und Öztürk, die während einer Thailandreise eine Bruchlandung mit dem Flugzeug überstehen und mal mehr und mal weniger gezwungen sind, einander kennenzulernen.

 

OriginaltitelTürkisch für Anfänger
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2012
Länge105 Minuten
Altersfreigabe12
RegieBora Dagtekin
DrehbuchBora Dagtekin
ProduktionChristian Becker
Lena Schömann
MusikMichael Beckmann
Heiko Maile
KameraBenjamin Dernbecher
Torsten Breuer
SchnittCharles Ladmiral
Besetzung
  • Josefine Preuß: Lena Schneider
  • Elyas M’Barek: Cem (Mustafa) Öztürk
  • Anna Stieblich: Doris Schneider
  • Adnan Maral: Metin Öztürk
  • Pegah Ferydoni: Yağmur Öztürk
  • Arnel Taci: Costa Papavassilou
  • Katharina Kaali: Diana Schneider
  • Nick Romeo Reimann: Nils Schneider
  • Frederick Lau: Frieder
  • Sonja Gerhardt: Cleo
  • Katja Riemann: Uschi
  • Günther Kaufmann: Tongo
  • Pierre Koumou-Okandze: Bongo
  • Eugen Bauder: Ivan
  • Annette Strasser: Stewardess
  • Marc Benjamin Puch: Justizangestellter
  • Laura Osswald: Schließerin (Musikvideo)
Von der Erziehung einer Alt-68er-Therapeutin geprägt, deren Kern sich vor allem durch Regelfreiheit und penetrante Unkonventionalität zeigte, hat Lena Schneider sich zum Gegenteil ihrer Mutter Doris entwickelt. Sie versucht, alles zu kontrollieren, und lehnt Gefühle strikt ab. Zur Feier ihres Abiturs steht ein Thailandurlaub an. Während Doris von gemeinsamen Partynächten träumt, möchte Lena im Urlaub nur lesen und ihre Mutter auf Abstand halten. Gleichzeitig planen auch die Öztürks einen Thailandurlaub und brechen zum Flughafen auf. Auf dem Weg dorthin begegnen sich die beiden Familien an einer roten Ampel und sitzen auch im Flugzeug nebeneinander.
Nach einigen Stunden gerät das Flugzeug in Turbulenzen und muss aufgrund einer Aschewolke mitten im Indischen Ozean notwassern. Nahezu alle Passagiere werden unverletzt aus den Rettungsbooten gerettet und in einem Hotel untergebracht. Lena jedoch wacht bald darauf in einer Rettungsinsel auf, nachdem diese auf einen Strand aufgelaufen ist. Bei ihr befinden sich Cem, seine Schwester Yağmur und ein stotternder Grieche namens Costa. Als die Truppe sich aus der Luftinsel befreit, müssen die Jugendlichen feststellen, dass sie auf einer einsamen Insel gestrandet sind. Über ein Funkgerät in einer verlassenen Hütte erfahren sie von ihren Eltern, dass das Signal des Peilsenders ihrer Rettungsinsel zu schwach ist, um geortet zu werden. Derzeit warte man auf bessere Ausrüstung aus Thailand.
Als die Gruppe versucht, den Peilsender auf den Berg der Insel zu bringen, um die Reichweite zu erhöhen, müssen sie feststellen, dass der Rucksack mit dem Peilsender ins Meer getrieben ist. Als Lena den Rucksack zurückholen möchte, tritt sie in einen Seeigel und entwickelt heftige allergische Reaktionen. Cem bringt Lena in der Hoffnung auf ein Gegenmittel in ein Eingeborenendorf, in dem sie zuvor ein Opferritual beobachtet hatten. Dort stellt Cem fest, dass die Eingeborenen fließend Deutsch sprechen und die Frau aus dem vermeintlichen Opferritual noch am Leben ist. Es handelt sich um Uschi, eine Forscherin, die auf die Insel kam, um das Leben eines Kannibalenstammes zu erforschen. Sie verabreicht Lena ein Gegenmittel und erlaubt Cem, ihr Telefon zu benutzen, mit dem er ihre Eltern anruft.
Metin und Doris finden inzwischen zueinander. Nachdem die beiden zusammen am Strand waren, verabreden sie sich zum Besuch eines Discoboots. Dort stürzt Doris mit dem Surflehrer Ivan ab und muss in seiner Hütte feststellen, dass er ein Callboy ist und nur gegen Geld mit ihr schlafen wollte. Den folgenden Tag verbringen Doris und Metin gemeinsam und schlafen schließlich miteinander.
Auf der Insel rauchen die Jugendlichen mit den Eingeborenen eine Friedenspfeife. Lena glaubt, Cem wolle mit ihr schlafen und nimmt mehrere Züge der Droge. Cem präsentiert ihr zunächst einen Hip-Hop-Song, von dem sie wenig begeistert ist. Es kommt erneut zu einem Streit über die geistige Reife Cems. Dann beginnt die Friedenspfeife zu wirken und Lena fordert Cem auf, mit ihr zu schlafen. Er trägt sie in die Hütte und stößt auf dem Weg zum Bett gegen Lenas Camcorder, der mit der Aufnahme beginnt. Cem legt sich zu Lena ins Bett.
Am Morgen sitzt Yağmur am Bett und beschimpft die beiden für ihr mutmaßliches Treiben.





 


Bora Dagtekin (* 27. Oktober 1978 in Hannover) ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur vorwiegend komödiantischer Film- und Fernsehdrehbücher
 
 
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(auch unter deutscher-film.cyou erreichbar)



 


Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Quelle Wikipedia



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