Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe

 Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe ist eine deutsche Filmkomödie von Simon Verhoeven aus dem Jahr 2011. Die Produktion ist eine Fortsetzung von Verhoevens Film Männerherzen aus dem Jahr 2009 und erzählt wie auch schon sein Vorgänger von einer Clique unterschiedlicher Berliner Männertypen, deren Arbeits- und Liebesleben etwaig miteinander verknüpft sind und die von Verhoevens privatem Umfeld inspiriert wurden. Die Hauptrollen des romantischen Ensemblefilms wurden erneut von Christian Ulmen, Wotan Wilke Möhring, Justus von Dohnányi, Maxim Mehmet, Florian David Fitz und Til Schweiger übernommen. Ergänzt wurde der Cast durch die Neuzugänge Michael Mendl, Christine Schorn, Mina Tander und Pasquale Aleardi.

OriginaltitelMännerherzen … und die ganz ganz große Liebe
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2011
Länge112 Minuten
Altersfreigabe6
RegieSimon Verhoeven
DrehbuchSimon Verhoeven
ProduktionQuirin Berg
Max Wiedemann
MusikSimon Verhoeven
Wolfgang Hammerschmidt
Gary Go
KameraJo Heim
SchnittStefan Essl
Besetzung
  • Til Schweiger: Jerome Ades
  • Christian Ulmen: Günther Stobanski
  • Justus von Dohnányi: Bruce Berger
  • Florian David Fitz: Niklas Michalke
  • Nadja Uhl: Susanne Feldberg
  • Maxim Mehmet: Phillipp Henrion
  • Jana Pallaske: Nina Helmich
  • Wotan Wilke Möhring: Roland Feldberg
  • Mina Tander: Helena
  • Pasquale Aleardi: Maurizio Marquez
  • Liane Forestieri: Laura Sander
  • Inez Bjørg David: Maria Hellström
  • Michael Mendl: Vater Ades
  • Christine Schorn: Mutter Ades
  • Samuel Finzi: Kommissar
  • Barbara Schöneberger: Jennifer
  • Fritz Karl: Martin (Musikproduzent)

Die von Wiedemann & Berg produzierte Komödie startete am 15. September 2011 in den Kinos und platzierte sich wie Männerherzen unmittelbar auf Platz 1 der deutschen Kinohitlisten. Mit rund 1,3 Millionen Besuchern avancierte … und die ganz ganz große Liebe zum fünfterfolgreichsten deutschen Film des Kinojahres 2011. Kritiken bezeichneten den Film als gelungene Fortsetzung, die sich qualitativ fernab anderer seichter Mainstreamkomödien bewege. Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) verlieh dem Film nach Veröffentlichung das Prädikat wertvoll. Des Weiteren wurde Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe unter anderem mit dem Bambi in der Kategorie Film National sowie dem Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises prämiert.

 

 Der Musikproduzent Jerome braucht eine Auszeit von Berlin und zieht wieder bei seinen Eltern im ländlichen Heuchelheim ein. Dort hat seine Mutter sein Kinderzimmer wieder hergerichtet und Jerome versucht, sein Leben zu ordnen. Er verliebt sich in Helena, die den Reiterhof ihrer Eltern verwaltet.
Schlagerstar Bruce Berger sprüht vor Energie und Kreativität. Er stellt seinem Produzenten gleich zwei neue Songs vor: einen poppigen Schlager mit dem Titel Die ganz, ganz große Liebe und einen Rap mit dem Titel Positive Energy. Sein Produzent hält die Songs für minderwertig, beleidigt Berger und entlässt ihn. Bruce beschließt deshalb, sein eigenes Plattenlabel Bruce Berger Records – BBR zu gründen, und sucht dafür Angestellte.
Phillipp besucht mit seiner Freundin Nina, die Zwillinge erwartet, einen Geburtsvorbereitungskurs. Die anderen, exzentrischen Teilnehmer rauben beiden den letzten Nerv, so dass sie den Kurs abbrechen, als es irgendwann zu verrückt wird. Nachdem beide erfahren haben, dass sie zwei Kinder bekommen werden, entschließt sich Phillipp, einen zweiten Laden zu eröffnen und „groß zu denken“. Er mietet eine luxuriöse Altbauwohnung und hofft, bald vermögend zu werden. Nina belegt trotz Schwangerschaft einen Kurs als Webdesignerin.
Werbefachmann Niklas erfährt, dass seine Frau sich in den Paartherapeuten verliebt hat. Sie trennt sich von ihm und er beginnt, im Internet nach Bekanntschaften zu suchen. Als er seine Ex-Freundin Maria Hellström im Fernsehen sieht – sie ist Star einer Soap-Opera über Piloten und Stewardessen –, wird ihm klar, dass sie die große Liebe war, und er beschließt, sie wiederzufinden.
Der Beamte Günther hat eine platonische Beziehung mit der alleinerziehenden Mutter Susanne, deren Mann Roland im Gefängnis sitzt. Susanne will endlich Sex, was Günther vor Probleme stellt, da er unsicher und unerfahren ist.
Die Handlungsstränge der Hauptfiguren fangen an, sich zu überschneiden. Günther ruft Jerome ständig an, um von dem sexuell erfahrenen Womanizer Sextipps zu bekommen. Die Versuche, mit Susanne Sex zu haben, scheitern jedoch, worauf diese mit dem schmierigen Schlagerstar Maurizio von Bruce’ ehemaliger Plattenfirma anbandelt. Der wiederum ist mit Helena verlobt, in die sich Jerome verliebt hat. Als Jerome erfährt, dass seine Traumfrau vergeben ist, bricht ihm dies das Herz. Er gesteht Helena zwar seine Liebe, zieht sich dann jedoch zurück. Bruce Berger stellt Niklas und Günther bei BBR ein und lässt sich von Nina eine Website erstellen.

 



 Simon Vincent Verhoeven (* 20. Juni 1972 in München) ist ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und Filmkomponist.

 Simon Verhoeven ist der Sohn der Schauspielerin Senta Berger und des Regisseurs und Arztes Michael Verhoeven, der Bruder von Luca, der Neffe der Schauspielerin Lis Verhoeven und der Enkel von Paul Verhoeven, ehemaliger Regisseur und Intendant des Deutschen Theaters in Berlin und der Münchner Kammerspiele.

 

 

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Männerherzen 👍

 Männerherzen ist eine deutsche Filmkomödie von Simon Verhoeven aus dem Jahr 2009. Der episodenhafte Ensemblefilm nach einem Drehbuch Verhoevens handelt von einer Reihe unterschiedlicher Männertypen aus Berlin, deren Arbeitsalltag und Liebesleben unweigerlich miteinander verknüpft sind, und wurde mitunter von Verhoevens eigenen Erlebnissen als auch denen seines Freundeskreises inspiriert. In den männlichen Hauptrollen sind Christian Ulmen, Wotan Wilke Möhring, Justus von Dohnányi, Maxim Mehmet, Florian David Fitz und Til Schweiger zu sehen. Weitere Rollen übernahmen unter anderem Nadja Uhl, Inez Bjørg David, Liane Forestieri und Jana Pallaske.

OriginaltitelMännerherzen
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2009
Länge107 Minuten
Altersfreigabe6
RegieSimon Verhoeven
DrehbuchSimon Verhoeven
ProduktionQuirin Berg,
Max Wiedemann
MusikSimon Verhoeven
KameraJo Heim
SchnittStefan Essl
Besetzung
  • Til Schweiger: Jerome Ades
  • Christian Ulmen: Günther Stobanski
  • Jana Pallaske: Nina Helmich
  • Florian David Fitz: Niklas Michalke
  • Nadja Uhl: Susanne Feldberg
  • Wotan Wilke Möhring: Roland Feldberg
  • Maxim Mehmet: Phillipp Henrion
  • Justus von Dohnányi: Bruce Berger
  • Inez Bjørg David: Maria Hellström
  • Liane Forestieri: Laura Sandner
  • Fritz Karl: Plattenproduzent
  • Guido Föhrweißer: Heiko
  • Simon Verhoeven: Pierre
  • Palina Rojinski: Sabrina
  • Dieter Moor: Niklas´ Vorgesetzter
  • Nora Hütz: Kiki

Die von Wiedemann & Berg produzierte Komödie startete am 8. Oktober 2009 in den deutschen Kinos und avancierte mit über zwei Millionen Besuchern allein in Deutschland zum fünfterfolgreichsten deutschen Film des Kinojahres 2009. Kritiker lobten mehrheitlich die spielfreudige Besetzung und nuancierte Charakterzeichnung, waren ansonsten jedoch gespaltener Meinung. Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) verlieh dem Film nach Veröffentlichung das Prädikat besonders wertvoll. Des Weiteren wurde Männerherzen unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis, dem Bogey Award, dem Deutschen Filmpreis und dem Jupiter prämiert. Eine Fortsetzung des Films, Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe, erschien am 15. September 2011.

 Im Sportstudio Fitnessworld in Berlin trainieren fünf ganz unterschiedliche Männertypen.
Musikproduzent Jerome, der entgegen seinem privaten Musikgeschmack den Schlagerstar Bruce Berger produzieren soll, hangelt sich von einer Kurzaffäre zur nächsten. Jerome könnte ein reicher Mann werden, wenn er dafür sorgen würde, dass Bruce weiter seine Lieder bei ihm produziert. Nach einem Streit mit Bruce ist dieser nicht länger gewillt, bei Jerome produzieren zu lassen. Jerome entschuldigt sich bei dem sentimentalen Bruce mit einem handgeschriebenen Brief. Bruce verzeiht ihm und zieht bei Jerome ein.
Der chaotische Phillipp erfährt, dass seine Freundin Nina schwanger ist. Phillipp ist ein Träumer, hat keinen festen Job und einen Businessplan für ein auf Bioburger spezialisiertes Schnellrestaurant, den niemand lesen will. So bringt er seinen Freund Niklas dazu, für ihn bei der Bank zu bürgen, um einen Kredit aufzunehmen. Mit dem Geld schafft er sich das erträumte Geschäftslokal Life an. Als jedoch Günther, der Beamte des Gewerbeaufsichtsamtes, das Lokal betritt und ihm die nötige Gewerbeerlaubnis nicht erteilen will, scheint Phillipps Leben endgültig den Bach hinunterzugehen.
Niklas, ein erfolgreicher Werbefachmann, plant die Hochzeit mit seiner Freundin Laura, gerät aber in Panik und betrügt seine Freundin mit Aerobic-Trainerin und Film-Starlet Maria. Laura kommt dahinter und wirft Niklas hinaus. Niklas, der sein ganzes Leben geplant hat, weiß plötzlich nicht mehr, was er als Nächstes tun soll, und betrinkt sich bei einer Party von Jerome.
U-Bahn-Fahrer Roland wurde von seiner Frau Susanne verlassen. Sein Vater lebt im Altersheim, er besucht ihn täglich. Roland überzeugt die Pflegerin im Altenheim, seinem Vater das Backen von Keksen wieder zu erlauben. Nach einem Unfall mit Personenschaden ist Roland sehr leicht in Rage zu bringen und neigt zu Gewalttätigkeiten.
Der Beamte Günther hat die Frau fürs Leben noch nicht gefunden, lernt Rolands Noch-Frau kennen und verliebt sich in sie. Die beiden gehen oft in den Zoo. Zuerst wehrt sich Susanne gegen eine aufkeimende Beziehung, weil sie weiß, dass Roland davon erfahren und Günther umbringen könnte. Roland spioniert seiner Frau tatsächlich hinterher, und als er sie gemeinsam im Zoo entdeckt, wirft er Günther ins Krokodilbecken. Günther überlebt mit ein paar Bisswunden den „Unfall“. Roland wird daraufhin inhaftiert.
Günther, der nun eine Beziehung mit Rolands Frau hat, hat so gute Laune, dass er Phillipp nun doch die (außerordentliche) Gewerbegenehmigung für sein Lokal geben möchte. Phillipp gesteht Nina indes seine Liebe.

 

 



 Simon Vincent Verhoeven (* 20. Juni 1972 in München) ist ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und Filmkomponist.

 Simon Verhoeven ist der Sohn der Schauspielerin Senta Berger und des Regisseurs und Arztes Michael Verhoeven, der Bruder von Luca, der Neffe der Schauspielerin Lis Verhoeven und der Enkel von Paul Verhoeven, ehemaliger Regisseur und Intendant des Deutschen Theaters in Berlin und der Münchner Kammerspiele.

 

 

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100 Pro

 100 Pro ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 2001 von Regisseur Simon Verhoeven mit Ken Duken und Luca Verhoeven in den Hauptrollen

Originaltitel100 Pro
alternativer Videotitel 2003:
Heute Nacht geht was: 100 pro
alternativer Videotitel 2014:
Heute Nacht geht was
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2001
LängeKino: 89 Minuten
DVD: 85 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieSimon Verhoeven
DrehbuchSimon Verhoeven
ProduktionChristine Ruppert
MusikJerome Isma-Ae
Simon Verhoeven
KameraJo Heim
SchnittNicolas Goodwin
Besetzung
Ken Duken: Floh
Luca Verhoeven: Marcel
Mavie Hörbiger: Vicky (Mäuslein)
Meritxell Campos: Valeria
Kirk Kirchberger: Dennis (Türsteher)
Max von Thun: Meister Eder
Gisela Schneeberger: Marcels Mutter
Tobias Schenke: Tobi
Eralp Hüsin Uzun: Eralp
Mia Colemann: Unterwäschemodel 1
Anika Murjahn: Unterwäschemodel 2
Andrea von Hedemann: Caro
Anna Brüggemann: Steffi
Simon Verhoeven: Miami
Darlene Dahl: Lucy
Nina Bagusat: Vanessa
Vanessa Jung: Michelle
Marisa Duken: Dani
Andreas Guenther: Steffen
Doreen Dietel: Ederfrau blond
Sara Isma-Ae: Ederfrau braun
Alexander Held: Betrunkener
Sabrina White: Discogängerin 1
Cornelia Patzelsberger: Discogängerin 2
Less Jackson: Toni
René El Khazraje: Loco
Mark Malze: Parkwächter
Tabea Heynig: Tanja
Natascha Fruscella: Italienische Krankenschwester
Winston Kletter: Winston
Stephen Sikder: Nachtschwärmer
Julia Miles: Frau mit sehr großem Busen
Werner Hansch: Fußballkommentator (nur Stimme)
Otto Sander: Erzähler (nur Stimme)

 Zwei Jungs aus München waren schon seit dem Kindergarten die besten Freunde, obwohl sie eigentlich total unterschiedlich sind: Der 19-jährige Frauenheld Floh und der 20-jährige Zivildienstleistende Marcel, der in einer festen Beziehung lebt. Am Samstag feiert Marcel sein 6-monatiges Jubiläum mit seiner Freundin Vicky, die er nur Mäuslein nennt. Floh wurde mit 16 von seiner damaligen Freundin Sandra sitzen gelassen und will seitdem nichts mehr von Liebe wissen.
Floh holt Marcel am Samstagvormittag zum gemeinsamen Fußballspielen ab. Auf einer Wiese verschießt Marcel den Ball, der am Ufer der Isar landet. Auf einer Kiesbank am Wehrsteg sieht er zwei Frauen, die sich im Bikini sonnen. Er ruft Floh, der mit den Frauen ins Gespräch kommt und erfährt, dass sie Models für Unterwäsche sind. Sie verabreden sich für den Abend in der angesagten Nobeldisko Spy.
Floh überredet den zögerlichen Marcel dazu, dass er mitkommt. Er sagt sein geplantes Treffen mit seiner Freundin ab, indem er ihr vorlügt, dass er eine Nachtschicht arbeiten muss.
An der Disco angekommen, scheitern sie jedoch an Dennis, dem Türsteher. Nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen wollen sie über den Lüftungsschacht hineinkommen, doch auch das misslingt. Marcel will wieder gehen, doch Floh will bleiben und überredet ihn, dass sie auf dem Parkplatz auf die Frauen warten.
Dort treffen sie auf einen Typen namens Miami, der früher mit Marcels Schwester zusammen war. Der erzählt ihnen erst mit Machogehabe, wie man mit Frauen umgehen soll und verspricht ihnen auch, dass er sie in die Disko bringen kann, da er ein guter Freund von Dennis wäre. Doch schnell stellt er sich nur als angeberischer Schwätzer heraus.
Beim nächsten Versuch, am Türsteher vorbeizukommen, wird Floh von einem Rausschmeißer niedergeschlagen. Zurück am Parkplatz sieht Marcel seine Freundin, wie sie gerade zusammen mit einem anderen Mann in die Disko gehen will. Darauf angesprochen erklärt sie, dass sie zu Hause bereits vier Stunden gelernt hatte und nun mit Winston, einem alten Bekannten von ihr, ausgeht, da er, Marcel, angeblich keine Zeit wegen seiner Nachtschicht gehabt hätte.
Floh stiehlt einem Betrunkenen die Autoschlüssel. Als die beiden im gestohlenen Wagen sitzen, lernen sie zwei minderjährige Mädchen, Caro und Steffi, kennen und Floh bietet ihnen an, sie nach Hause nach Unterhaching zu fahren. Marcel findet das keine gut Idee, da er auf seine Freundin warten will und die beiden angetrunkenen Mädchen höchstens 14 Jahre alt sind. Doch Floh überredet ihn wieder und erklärt ihm, dass sie jetzt mit den Mädchen ihren Spaß haben werden.
Als Floh danach fragt, ob die Eltern der Mädchen nichts dagegen hätten, dass sie um 4 Uhr früh alleine unterwegs sind, erklärt Caro, dass sie ihren Eltern erzählt hat, dass sie bei ihrer Freundin Steffi übernachtet. Bei Steffi sind allerdings die Eltern nicht zu Hause, und sie hätten auch einen Hobbykeller mit Bar. Floh macht sich deshalb Hoffnungen, dass noch was geht.
Nachdem Floh unaufmerksam und mit überhöhter Geschwindigkeit über die Landstraße rast, macht es einen lauten Knall, und das Auto kommt von der Fahrbahn ab. Die Mädchen sind entsetzt und werfen ihm vor, dass er ihr Leben riskiert hat und gehen deshalb zu Fuß weiter.
Erst jetzt bemerken die Jungs, dass sie einen Hund tot gefahren haben. Marcel will die Polizei verständigen, doch Floh erinnert ihn daran, dass sie mit einem gestohlenen Wagen unterwegs sind und überredet ihn dazu, dass sie den Hund heimlich im Wald verscharren.
Marcel hat von seinem Freund nun genug und läuft weg. Als Floh ihn aufhalten will, schlägt er ihn, und sie gehen getrennte Wege.

 

 


 Simon Vincent Verhoeven (* 20. Juni 1972 in München) ist ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und Filmkomponist.

 Simon Verhoeven ist der Sohn der Schauspielerin Senta Berger und des Regisseurs und Arztes Michael Verhoeven, der Bruder von Luca, der Neffe der Schauspielerin Lis Verhoeven und der Enkel von Paul Verhoeven, ehemaliger Regisseur und Intendant des Deutschen Theaters in Berlin und der Münchner Kammerspiele.

 

 

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Was wir wollten

Was wir wollten (englischer Titel: The Way Things Go, Alternativtitel: Der Lauf der Dinge und Meine Haare, deine Augen ist ein österreichischer Spielfilm von Ulrike Kofler aus dem Jahr 2020 mit Lavinia Wilson und Elyas M’Barek. Das Drehbuch von Ulrike Kofler und Sandra Bohle unter Mitarbeit von Marie Kreutzer basiert auf der Kurzgeschichte Der Lauf der Dinge von Peter Stamm.

OriginaltitelWas wir wollten
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2020
RegieUlrike Kofler
DrehbuchUlrike Kofler,
Sandra Bohle,
Marie Kreutzer
ProduktionAlexander Glehr,
Johanna Scherz
KameraRobert Oberrainer
SchnittMarie Kreutzer
Besetzung
  • Lavinia Wilson: Alice
  • Elyas M’Barek: Niklas
  • Anna Unterberger: Christl
  • Lukas Spisser: Romed
  • Iva Höpperger: Denise
  • Fedor Teyml: David
  • Marta Manduca: Sabrina
  • Maria Hofstätter: Gynäkologin
  • Tina Haller: Ordinationshilfe
  • Klaus Huhle: Camper

Die Premiere war ursprünglich für den 2. November 2020 im Wiener Gartenbaukino vorgesehen. In Österreich sollte der Film ursprünglich am 6. November 2020 in die Kinos kommen, aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden die Kinos allerdings geschlossen. Am 11. November 2020 wurde der Film auf Netflix außerhalb von Österreich veröffentlicht.  Am 22. Dezember 2020 wurde der Film ohne die ursprünglich geplante Kinoauswertung auch in Österreich auf Netflix veröffentlicht

Niklas und Alice sind ein glückliches Paar, dem es eigentlich an nichts fehlt, außer einem Kind. Leider sind zahlreiche Versuche der künstlichen Befruchtung mittels In-vitro-Fertilisation gescheitert. Daher beschließen die beiden, sich auf Sardinien eine Auszeit zu nehmen, um ihre Lebensplanung gemeinsam zu überdenken.
Auf Sardinien kommt vieles von dem hoch, was die beiden bisher versucht hatten zu verdrängen. In das Nachbarhaus zieht eine scheinbar gut gelaunte Familie aus Tirol ein, diese scheint all das zu haben, was Niklas und Alice fehlt, nämlich vor allem Kinder: Den pubertierenden David und die fünfjährige Denise. Ein Suizidversuch Davids verändert die Einstellung von Niklas und Alice zum Sinn des Lebens, man ahnt, dass sie sich von ihrem Kinderwunsch verabschieden
 
 
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Ulrike Kofler by Pamela Rußmann IMG 2831 v02

Von Spiluk - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=95230009

Das perfekte Geheimnis

 Das perfekte Geheimnis ist eine deutsche Filmkomödie des Regisseurs und Drehbuchautors Bora Dagtekin aus dem Jahr 2019. Der Ensemblefilm ist ein Remake des italienischen Kinofilms Perfetti Sconosciuti (etwa „Völlig Unbekannte“) von Paolo Genovese aus dem Jahr 2016, der bereits in zahlreichen Ländern neuverfilmt wurde. Er handelt von sieben Freunden, die bei einem gemeinsamen Abendessen ihr Vertrauen auf die Probe stellen, indem sie sich darauf verständigen, alle auf ihren Handys eingehenden Nachrichten und Anrufe während des Essens mit den Anwesenden zu teilen.
Hergestellt wurde das tragikomische Kammerspiel von der Constantin Film Produktion. Dagtekin trat neben Lena Schömann auch als Produzent in Erscheinung. Die Dreharbeiten fanden zwischen Januar und März 2019 in München und Geretsried statt. Für die Besetzung konnten Karoline Herfurth, Elyas M’Barek, Florian David Fitz, Jella Haase, Frederick Lau, Jessica Schwarz und Wotan Wilke Möhring verpflichtet werden. Die deutschlandweite Veröffentlichung im Kino erfolgte am 31. Oktober 2019. Bei Kritikern stieß Das perfekte Geheimnis auf gemischtes Echo.

 

OriginaltitelDas perfekte Geheimnis
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2019
Länge115 Minuten
Altersfreigabe12
RegieBora Dagtekin
DrehbuchBora Dagtekin
ProduktionBora Dagtekin,
Lena Schömann
MusikEgon Riedel
Simon Heeger
Christian Vorländer
KameraMoritz Anton
SchnittSabine Panek
Besetzung
  • Karoline Herfurth: Carlotta Keschwari
  • Elyas M’Barek: Leo Keschwari
  • Florian David Fitz: Pepe Deneke
  • Jella Haase: Bianca
  • Frederick Lau: Simon Schifferdecker
  • Jessica Schwarz: Eva Koch
  • Wotan Wilke Möhring: Rocco Koch
  • Emily Kusche: Sophie Koch
  • Adriana Altaras: Leos Mutter


Das Ehepaar Eva und Rocco lädt seine Freunde zum Abendessen in die gemeinsame Münchner Dachgeschosswohnung ein. Noch bevor die Gäste eintrudeln, kommt es zwischen Therapeutin Eva und ihrer pubertierenden Teenager-Tochter Sophie zum Streit, nachdem Eva in deren Tasche Kondome gefunden und sie zur Rede gestellt hat. Sophie, die auf dem Weg zu ihrem Freund Mike ist und zu ihrer kontrollsüchtigen Mutter ein zunehmend angespannteres Verhältnis pflegt, sieht sich von Eva abermals bevormundet. Vater Rocco, der zwischen den beiden vermitteln kann, beschäftigt unterdessen etwas ganz anderes: Während der Hobbykoch mit der Vorbereitung der Speisen zugange ist, erhält er freizügige Selfies einer Bekannten auf sein Handy. Eva, die ihren Mann seit Längerem im Stillen beobachtet, ist argwöhnisch, erfährt jedoch nichts davon.
Zunächst trifft das Paar Carlotta und Leo ein. Leo, der seine Karriere als Bauzeichner zugunsten seiner Frau, die seit der Geburt der gemeinsamen Zwillinge wieder in einer Werbeagentur arbeitet, auf Eis gelegt hat, hadert mit seinem Schicksal als Hausmann und Vollzeitvater. Gattin Carlotta fühlt sich hingegen in die zweite Reihe gedrängt: Zu ihren Kindern hat die Texterin, die meist spät bis in den Abend hinein arbeitet und nur selten zuhause ist, ein distanziertes Verhältnis. Begleitet werden die beiden von Bianca und Simon. Anders als Carlotta und Leo sind die Tier-Homöopathin und der Lebenskünstler frisch verliebt und bemühen sich um einen vertrauensvollen Umgang miteinander. Bianca, die Jüngste im Bunde, hat Simons langjährige Freunde jedoch erst vor Kurzem kennengelernt und fühlt sich von den anderen gelegentlich belächelt.
Nachdem der Gymnasiallehrer Pepe ohne seine ebenfalls erwartete und vermeintlich kranke Freundin Anna eingetroffen ist und sein mitgebrachtes Teleskop zur Sichtung der für die Nacht angekündigten Mondfinsternis auf dem Balkon platziert hat, nimmt die Gruppe im Esszimmer Platz. Bei Roccos ungenießbarem Essen und jeder Menge Wein beginnt das Septett ausgelassen über das Thema Ehrlichkeit zu diskutieren. Kurzerhand wollen sie ihr gegenseitiges Vertrauen auf die Probe stellen und lassen sich auf ein von Eva erdachtes Spiel ein: Jeder muss alles, was an diesem Abend über sein Smartphone rein- oder rausgeht, egal ob Nachricht oder Foto, mit allen Anwesenden teilen. Während Carlotta und Bianca sich sofort von der Idee begeistert zeigen, stimmen die Männer nur zögerlich dem Vorhaben zu.
Was zunächst ein harmloses Spiel unter Freunden werden sollte, sorgt jedoch schnell für einen Eklat: Leo, der eine Affäre mit einer Spielplatzbekanntschaft unterhält, erwartet ein freizügiges Foto von dieser und bittet Pepe, mit ihm die Handys zu tauschen, um die Angelegenheit zu vertuschen. Als Leo im Gegenzug jedoch an Pepes Handy gehen muss, meldet sich Pepes Kontakt Hannes, dessen Zweideutigkeiten den anderen suggerieren, dass er mit Leo schlafe. Während Leos vermeintliche Bisexualität, die er aus Angst vor dem Bekanntwerden seiner eigentlichen Affäre bei seinen Freunden nicht abstreitet, auf Unverständnis stößt, fällt Carlotta aus allen Wolken und betrinkt sich. Als sie daraufhin eine eindeutige Voicemail von ihrer Kollegin erhält, sieht sie sich gezwungen, ein durch den Karrieredruck ausgelöstes Drogenproblem bei ihren Freunden einzugestehen

 


 







 


Bora Dagtekin (* 27. Oktober 1978 in Hannover) ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur vorwiegend komödiantischer Film- und Fernsehdrehbücher
 
 
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Fack ju Göhte 3

 Fack ju Göhte 3 (auch Final Fack) ist eine deutsche Filmkomödie des Regisseurs und Drehbuchautors Bora Dagtekin. Der Film ist eine Fortsetzung von Fack ju Göhte (2013) und Fack ju Göhte 2 (2015). Es ist der letzte Teil der Fack-ju-Göhte-Filmreihe

OriginaltitelFack ju Göhte 3
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2017
Länge121 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
JMK 14
RegieBora Dagtekin
DrehbuchBora Dagtekin
ProduktionLena Schömann,
Bora Dagtekin
MusikDjorkaeff,
Beatzarre
KameraMarkus Nestroy
SchnittCharles Ladmiral,
Constantin von Seld
Besetzung
  • Elyas M’Barek: Zeki Müller
  • Jella Haase: Chantal Ackermann
  • Sandra Hüller: Biggi Enzberger
  • Katja Riemann: Gudrun Gerster
  • Max von der Groeben: Daniel „Danger“ Becker
  • Gizem Emre: Zeynep Tezel
  • Aram Arami: Burak Aytacer
  • Lucas Reiber: Etienne „Ploppi“ Wagner
  • Anna Lena Klenke: Laura Schnabelstedt
  • Runa Greiner: Meike
  • Lea van Acken: Amrei Keiser
  • Uschi Glas: Ingrid Leimbach-Knorr
  • Jana Pallaske: Charlie
  • Farid Bang: Paco
  • Michael Maertens: Eckhart Badebrecht
  • Bernd Stegemann: Herr Gundlach
  • Corinna Harfouch: Kerstin
  • Irm Hermann: Ploppis Oma
  • Julia Dietze: Angelika Wiechert
  • Anton Petzold: Justin
  • Tristan Göbel: Schütte
  • Rafael Koussouris: Hasko
  • Pamela Knaack: Jackie Ackermann

 Der Film setzt einige Zeit nach den Ereignissen von Fack ju Göhte 2 ein. Lisi hat Zeki mittlerweile verlassen und wohnt in England. Zeki hingegen ist immer noch Lehrer an der Goethe-Gesamtschule, dort versucht er, die Klasse 11b auf das anstehende Abitur vorzubereiten. Nachdem die Schüler jedoch bei einem Berufswahltest des Berufsinformationszentrums miserable Zukunftschancen prophezeit bekommen, sinkt ihre ohnehin nicht große Motivation auf den Nullpunkt. Zusätzlich werden bei einer Inspektion der Schule durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung die dort herrschenden katastrophalen Zustände aufgedeckt. Der zuständige Sachbearbeiter Eckhart Badebrecht droht damit, die Schule zu schließen, sollten sich die Verhältnisse nicht bessern. Überprüft werden soll die Verbesserung in einem Leistungstest für die 11. Klasse – Zekis Klasse. Besonders Zeki will um jeden Preis dafür sorgen, dass der Leistungstest gut ausfällt, da Rektorin Gerster droht, ansonsten mit seiner Vergangenheit zur Polizei zu gehen.
Da ein Teil seiner Klasse noch immer wegen des BIZ-Besuchs völlig demotiviert ist und zu spät zum Unterricht erscheint, lässt Zeki seine Schützlinge mit Ortungschips versehen („chippen“). Außerdem bringt er Grundschüler dazu, ihre Berufswünsche mit den Namen seiner Schüler zu unterschreiben. Er teilt die Blätter aus und vermittelt seiner Klasse den Glauben, dass dies ihre Träume in der Grundschule gewesen seien. So wollte Chantal angeblich einmal Journalistin werden, Danger Architekt oder Zeynep Sängerin. Dies sorgt für einen Motivationsschub in der Klasse und alle Schüler versuchen, ihrem angeblichen Berufswunsch nachzugehen. Chantal wird Redakteurin bei der Schülerzeitung Klassenfurz, während Danger sich als Maler versucht und Zeynep dem Chor beitritt. Die Schüler erkennen den Schwindel und rächen sich mit einer wilden Protestaktion, außerdem müssen sie Zeki mit massiver Gewalt ein Beruhigungszäpfchen einführen, nachdem dieser versehentlich eine mit Crack vermischte Zigarette geraucht hat. Als die Direktorin im Klassenraum erscheint, lässt er sich immer noch unter Drogen- und Beruhigungsmitteleinfluss nach sentimentalen Worten über seine Eignung als Lehrer auf eine von ihr angebotene Lehrprobe ein, die er später besteht. Nach einer Ansprache Zekis verzeihen ihm seine Schüler den Schwindel mit den Berufswünschen. Die ganze Klasse versucht zudem mit größten Mühen auf den anstehenden Leistungstest zu lernen. Dabei schlagen sie sogar Zekis Angebot aus, die Lösungen für den Test, welche dieser im Vorfeld entwendet hatte, anzuschauen. Durch ihre Mühen bestehen alle Schüler den Leistungstest und werden somit auch gleichzeitig zum Abitur zugelassen.
Chantals Beziehung zu Ploppi droht zu scheitern, weil er nicht zur körperlichen Intimität mit ihr fähig ist. Er versucht es mit computergestützten Ganzkörpervibratoren, mit denen er erfolgreich Sex mit ihr simuliert, was jedoch durch einen Besuch von Ploppis Oma verdorben wird. Ploppi beichtet Chantal schließlich, dass er bereits in ein anderes Mädchen namens Amrei verliebt ist und ihr auch einen Liebesbrief in Binärcode verfasst hat, den er ihr jedoch nie gab. Dies bringt Chantal dazu, Amrei aufzusuchen. Durch eine Verwechslung wird Chantal dabei von Amrei und ihrer Freundin für ein anderes Mädchen gehalten, mit dem sie eigentlich verabredet waren. Es stellt sich heraus, dass die Mädchen sich über ein Forum im Internet zum Selbstmord verabredet haben. Chantal, die dies jedoch nicht begreift, fährt in einem alten Wohnmobil mit den beiden an einen See, wo sie den Motor des Fahrzeugs starten und die Abgase in die Kabine leiten. Kurz bevor sie bewusstlos wird, schafft Chantal es noch, Ploppi über ihr Handy zu erreichen. Ploppi und der eilig eingeweihte Zeki schaffen es dank des Ortungschips von Chantal gerade noch rechtzeitig, die drei Mädchen zu retten. Der Fall wird groß in den Medien behandelt, Chantal schafft es jedoch, Amrei dazu zu überreden, nur im Klassenfurz über die Ereignisse zu berichten

 

 







 


Bora Dagtekin (* 27. Oktober 1978 in Hannover) ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur vorwiegend komödiantischer Film- und Fernsehdrehbücher
 
 
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Fack ju Göhte 2

 Fack ju Göhte 2 (absichtliche Falschschreibung von Fuck you, Goethe) ist eine deutsche Filmkomödie des Regisseurs und Drehbuchautors Bora Dagtekin. Der Film lief am 10. September 2015 in den deutschsprachigen Kinos an. Die Premiere fand am 7. September in München statt.
Die von Constantin Film produzierte Komödie ist die Fortsetzung des Überraschungserfolgs Fack ju Göhte, der mit über sieben Millionen Besuchern der erfolgreichste deutschsprachige Film im Jahr 2013 war, und der zweite Teil der Fack-ju-Göhte-Filmreihe. Die Hauptrollen spielen wieder Elyas M’Barek, Jella Haase und Karoline Herfurth.

OriginaltitelFack ju Göhte 2
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2015
Länge115 Minuten
Altersfreigabe12
RegieBora Dagtekin
DrehbuchBora Dagtekin
ProduktionLena Schömann
MusikBeckmann,
Beatzarre,
Djorkaeff
Nico Wellenbrink
KameraAndreas Berger
SchnittCharles Ladmiral
Besetzung
  • Elyas M’Barek: Zeki Müller
  • Karoline Herfurth: Elisabeth „Lisi“ Schnabelstedt
  • Jella Haase: Chantal Ackermann
  • Max von der Groeben: Daniel „Danger“ Becker
  • Katja Riemann: Gudrun Gerster
  • Volker Bruch: Hauke Wölki
  • Lucas Reiber: Etienne Grünblatt („Ploppi“)
  • Gizem Emre: Zeynep
  • Aram Arami: Burak
  • Johannes Nussbaum: Cedric, der Anführer der Tsunamiwaisen
  • Anna Lena Klenke: Laura Schnabelstedt
  • Runa Greiner: Meike
  • Jana Pallaske: Charlie
  • Alwara Höfels: Caro Meyer
  • Uschi Glas: Ingrid Leimbach-Knorr
  • Bernd Stegemann: Herr Gundlach
  • Farid Bang: Paco
  • Patrick G. Boll: Bootsverleiher
  • Enissa Amani: Stewardess
  • Maria Bachmann: Boss Carstone

Der ehemalige Bankräuber Zeki Müller zweifelt an seiner Tauglichkeit, weiter als Lehrer an der Goethe-Gesamtschule zu arbeiten. Er versucht sein Führungszeugnis mit Photoshop zu überarbeiten. Auch eine Akupunkturtherapie, zu der ihn seine Freundin Elisabeth „Lisi“ Schnabelstedt gezwungen hat, kann seinen gegenwärtigen psychischen Zustand nicht verbessern.
Als er erfährt, dass ein verstorbener ehemaliger Komplize seine Beute auf der Flucht im Tank von Zekis Auto versteckt hat, kann er tatsächlich Diamanten im Wert von mehreren zehntausend Euro bergen. In der Absicht, demnächst als Lehrer zu kündigen, versteckt er sie zu Hause in einem Plüschtier. Dieses wird jedoch kurz darauf von Lisi eingesammelt und in einen Spendencontainer des Schillergymnasiums gesteckt. Zeki stürmt in die Konkurrenzschule, wo er auf den überengagierten Lehrer Hauke Wölki trifft. Es stellt sich jedoch heraus, dass der Container bereits auf dem Weg zur Partnerschule nach Thailand ist.
Da Direktorin Gerster ohnehin plant, zusammen mit dem Schillergymnasium eine Klassenfahrt ins Ausland zu unternehmen, um die Chancen auf Fördergelder zu erhöhen, erklärt sich Zeki bereit, mit seiner Klasse nach Thailand zu fahren. Allerdings sind nur Schüler und Lehrer der Umwelt-AG berechtigt, und die Leiterin der AG, Frau Leimbach-Knorr, lehnt die Reise ab. Auf der Lehrerkonferenz schlägt sie stattdessen Föhr vor. Zekis Schüler vertauschen deshalb deren Beruhigungstabletten gegen eine psychedelische Droge, woraufhin Frau Leimbach-Knorr einen starken Wutanfall bekommt und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wird.
Am Flughafen wird in Lisis Handgepäck eine Wasserflasche in Form einer Handgranate entdeckt, welche die Schüler dort als Streich versteckt hatten. Lisi wird daher von der Polizei abgeführt und kann die Reise nicht mitmachen. Nach einigen Turbulenzen im Flugzeug nimmt Zeki versehentlich eine zu große Menge seiner Schlaftabletten ein und fällt in einen tiefen Schlaf. Nach der Ankunft in Bangkok führt Danger die Klasse in die Innenstadt, wo sie einen Club besuchen und dort exzessiv feiern. Zeki wacht wenig später auf und hat große Mühe, seine Schüler aus dem Club zu entfernen.
Am Tag darauf kommt die Gruppe im thailändischen Ban Nam an, wo sich auch die Partnerschule befindet. In der Nacht begibt sich Zekis Gruppe auf ein altes Militärgelände in der Nachbarschaft, wo die Spenden aus dem Container gelagert werden; Meike findet das Plüschtier, in dem Zekis Diebesgut versteckt ist, steckt es aber heimlich in ihre eigene Tasche, weil es zudem das Schulmaskottchen ist. Am nächsten Tag besuchen beide Schulen eine alte Tempelanlage, wobei Zeki bemerkt, wie ein Schüler des Schillergymnasiums das gesuchte Kuscheltier aus Meikes Tasche stiehlt. Daraufhin kommt es zu einer Schlägerei zwischen ihm und Hauke Wölki.
Zekis Schüler werden misstrauisch, entführen und „foltern“ eine Schülerin der anderen Schule, die den Standort des Kuscheltiers verrät. Sie konfrontieren Zeki mit dem Fund und werfen ihm vor, dass er sie im Stich lassen wollte, obwohl er ihnen versprochen hatte, sie bis zum Abitur zu unterstützen. Da Zeki jedoch nicht darauf eingeht, flüchten Chantal und Danger mit den Diamanten.

 

 







 


Bora Dagtekin (* 27. Oktober 1978 in Hannover) ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur vorwiegend komödiantischer Film- und Fernsehdrehbücher
 
 
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