Quellen des Lebens

  Quellen des Lebens ist ein deutscher Spielfilm von Oskar Roehler. Erstmals zu sehen war der Film am 5. Februar 2013 in Berlin, am 14. Februar 2013 kam er in die deutschen Kinos. Die Free-TV-Premiere erfolgte am 19. Juli 2014 im Ersten.

OriginaltitelQuellen des Lebens
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2013
Länge173 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieOskar Roehler
DrehbuchOskar Roehler
ProduktionStefan Arndt, Uwe Schott, Oliver Berben
MusikMartin Todsharow
KameraCarl-Friedrich Koschnick
SchnittPeter R. Adam
Besetzung
  • Jürgen Vogel: Erich Freytag
  • Meret Becker: Elisabeth Freytag
  • Moritz Bleibtreu: Klaus Freytag
  • Lavinia Wilson: Gisela Ellers
  • Lisa Smit: Laura, 13–17 Jahre
  • Leonard Scheicher: Robert Freytag, 13–17 Jahre
  • Kostja Ullmann: der junge Klaus
  • Ilyes Moutaoukkil: Robert, 4–7 Jahre
  • Alexandros Gehrckens: Robert, 8–12 Jahre
  • Sonja Kirchberger: Marie Freytag
  • Margarita Broich: Hildegard Ellers
  • Thomas Heinze: Martin Ellers
  • Wilson Gonzalez Ochsenknecht: Schwarz
  • Steffen Wink: Herr Werner
  • Erika Marozsán: Frau Werner
  • Karoline Teska: Erika Ellers
  • Michael Rast: Kritiker
  • Vincent Krüger: Ackermann
  • Alexander Martschewski: Gries
  • Eva Bay: Annika
  • Rolf Zacher: Erwin
  • Sabine Urig: Frau Rammer
  • Dietmar Mössmer: Komorek
  • Heribert Sasse: Ledig-Rowohlt
  • Yann Grouhel: Lars Freytag
  • Bonnie Strange: Blondine

Die Handlung überspannt die Geschichte von Großvater Erich Freytag, seines Sohnes Klaus und des Enkels Robert ab der frühen Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre.

Der Großvater kehrt aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft, noch im Mantel der Wehrmacht, nach Hause. Seine Zähne hat er nicht mehr, die sind in der Gefangenschaft geblieben. Er findet auf dem schwarzen Brett die Vermisstenanzeige seiner Frau. Er findet auch endlich ihren jetzigen Wohnsitz, doch sie und seine Schwester sind alles andere als erfreut ihn zu sehen. Erst später am Abend entscheidet sich Erich, doch in die Wohnung zu gehen. Seine Familie ist abweisend, nur sein ältester Sohn Klaus kommt seiner Bitte nach etwas zu trinken nach. Nachdem er sich am Wasser verschluckt und Magenbeschwerden bekommt, lacht sich seine Familie über ihn kaputt. Er bedankt sich für die Gastfreundschaft und verschwindet nach draußen auf die Bank. Seine Schwester und seine Ehefrau führen eine lesbische Beziehung und sind daher wenig erfreut, dass Erich wieder da ist. Am nächsten Morgen bringt Klaus seinem Vater einen Becher Kaffee und geleitet ihn dann zur Duschbaracke. Erich trägt danach zivile Kleidung und hat den verschlissenen Armeemantel entsorgt. Als er mit Klaus eine Fabrikhalle besichtigt, trifft er auf einen alten Bekannten, der ihm Ersatzzähne verpasst; nun kann er wieder normal essen.

Erich setzt seine Schwester vor die Tür. Die Frau packt noch nachts die Koffer und verschwindet. Elisabeth liegt neben Erich im Bett. Durch das Geräusch der Haustür schreckt sie hoch und rennt Marie hinterher. Sie fallen sich um den Hals und küssen sich. Elisabeth verkündet, dass sie Erich verlassen wird. Erich ist derweilen seelenruhig im Bett liegen geblieben.

Am nächsten Tag gehen Erich und Klaus zur Fabrikhalle und verkünden einem Dutzend Frauen, dass sie für ehrliche Arbeit gutes Geld verdienen können.




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Bild:
 

Oskar Roehler (2015) Von Amrei-Marie - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42810536

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Quelle Wikipedia



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