Alles ist Liebe

Alles ist Liebe ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Markus Goller aus dem Jahr 2014. Der Weihnachtsfilm basiert auf einem Drehbuch der Autorin Jane Ainscough und ist eine deutschsprachige Neuverfilmung des niederländischen Ensemblefilms Alles is liefde (2007), dem wiederum Richard Curtis’ Film Tatsächlich… Liebe (2003) zum Vorbild diente. Die tragikomische Produktion erzählt von zehn Frauen und Männern aus dem Raum Frankfurt am Main, die an den drei Tagen vor dem Weihnachtsfest mit allerlei Liebes- und Beziehungsproblemen zu kämpfen haben.
Der Episodenfilm wurde von der Henning Ferber Filmproduktion und Film1 in Co-Produktion mit Universal Pictures International Germany produziert und zwischen Februar und April 2014 vorrangig in Frankfurt, Berlin und Umgebung gedreht. In den Hauptrollen sind Nora Tschirner, Tom Beck, Heike Makatsch, Wotan Wilke Möhring, Katharina Schüttler, Fahri Yardım, Christian Ulmen, Friedrich Mücke, Inez Björg David und Elmar Wepper zu sehen
 

OriginaltitelAlles ist Liebe
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Länge120 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
RegieMarkus Goller
DrehbuchJane Ainscough
ProduktionHenning Ferber
MusikAnnette Focks
KameraUeli Steiger
SchnittMarkus Goller,
Olivia Retzer
Besetzung
Nora Tschirner: Kiki
Tom Beck: Jan
Heike Makatsch: Clara
Wotan Wilke Möhring: Hannes
Katharina Schüttler: Simone
Fahri Yardım: Kerem
Christian Ulmen: Viktor
Julia Hartmann: Sarah
Friedrich Mücke: Klaus
Inez Bjørg David: Alice
Violetta Schurawlow: Bianca
Elmar Wepper: Martin
Jannis Niewöhner: Daniel
Peter Brownbill: Derek
Jürgen Haug: Vater Bechtolf
Dunja Rajter: Sheba Ronai
Alexey Mironov: Dazhbog
Nadine Petry: junge Frau
Arsseni Bultmann: Boris
Katerina Gehrckens: Lotte

Anlässlich ihres Firmenjubiläums organisiert die Kaufhauskette Berghans & Gutmann am 21. Dezember ein Weihnachtsspektakel am Mainkai in Frankfurt am Main. Bei der groß angelegten Marketingaktion, die vom lokalen TV-Sender Skyline TV übertragen wird, soll ein Darsteller im Weihnachtsmannkostüm auf einem Schiff die Wünsche von Kindern entgegennehmen – doch leider läuft die Veranstaltung mächtig aus dem Ruder: Schauspieler Tom von Loessel erleidet einen Herzinfarkt und stirbt noch im Kostüm an Bord des Schiffes. Aufnahmeleiterin Alice benötigt daher händeringend einen Ersatz für das Event. Kollege Daniel kann schließlich Anhalter Martin, den er zuvor nach einer Autopanne am Straßenrand aufgesammelt hat, überreden, kurzfristig einzuspringen.
Doch die Pannenserie nimmt kein Ende: Martin sieht sich während seines Auftrittes gezwungen in die kalten Fluten zu springen, um die kleine Lotte vor dem Ertrinken zu retten, nachdem diese die Absperrung durchbrochen hat, um dem Weihnachtsmann ihren Wunschzettel übergeben zu können. Lotte ist die älteste Tochter von Simone und Kerem, die inzwischen ihre drittes Kind erwarten. Kerem, der seit längerer Zeit arbeitslos ist, verheimlicht seiner Frau jedoch, dass er zeitweise auf dem innerstädtischen Weihnachtsmarkt angeheuert hat und der Familie die Zwangsräumung ihrer Wohnung bevorsteht. So kann er Gerichtsvollzieher Viktor kurzfristig um einige Tage Aufschub bitten.
Dieser ist mit seinen Gedanken ohnehin nur noch bei seiner kurz bevorstehenden Hochzeit mit seinem Lebensgefährten Klaus, den die Aussicht auf das bevorstehende Ereignis jedoch in eine Lebenskrise stürzt. Unterstützung findet Viktor bei seiner Schwester Kiki, die bei Berghans & Gutmann arbeitet und, verkleidet als überdimensionales Geschenk, während des Events am Main ihren Ex-Freund Jan wiedertrifft. Der Schauspieler hat mittlerweile den Durchbruch als Hollywoodstar feiern können und ist nach Frankfurt gekommen, um seinen neuen Film Der Berserker zu promoten. Für das ehemalige Paar, das sich im Schlechten getrennt hat, verläuft das Wiedersehen jedoch ohne große Freude.
Simones Freundin Clara erfährt noch während der Aufzeichnung, dass ihr Vater, Burgschauspieler von Loessel, verstorben ist und sie die Zeit bis Weihnachten mit den Vorbereitungen zu dessen Beisetzung verbringen wird.

 




Markus Goller



 
 
 
 
deutscherfilm.cyou 
(auch unter deutscher-film.cyou erreichbar)



 

Bild:
 

German film director Markus Goller at 2010 Karlovy Vary International Film Festival Von Petr Novák, Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31962286

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Quelle Wikipedia



Jahr

1966 (1) 1969 (1) 1970 (1) 1971 (1) 1975 (1) 1976 (1) 1978 (1) 1979 (1) 1981 (1) 1984 (2) 1985 (2) 1987 (1) 1988 (1) 1990 (1) 1991 (4) 1992 (2) 1993 (2) 1994 (2) 1995 (1) 1996 (5) 1997 (1) 1998 (6) 1999 (3) 2000 (5) 2001 (3) 2002 (3) 2003 (3) 2004 (1) 2005 (7) 2006 (5) 2007 (8) 2008 (8) 2009 (9) 2010 (6) 2011 (10) 2012 (10) 2013 (6) 2014 (10) 2015 (7) 2016 (6) 2017 (7) 2018 (13) 2019 (9) 2020 (9) 2021 (3)