Monster’s Ball

Monster’s Ball ist ein Independent-Film des deutsch-schweizerischen Regisseurs Marc Forster aus dem Jahr 2001. Für das Filmdrama wurde Halle Berry 2002 als erste afroamerikanische Schauspielerin mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
 

 Hank Grotowski leitet die Hinrichtungen in einem Strafgefängnis in den US-Südstaaten, wie dies auch sein Vater Buck früher getan hat. Auch sein Sohn Sonny lernt dieses Handwerk im selben Gefängnis und soll später in die Fußstapfen seines Vaters treten. Sonny leidet jedoch unter dem freudlosen, von Pflichterfüllung, Macho-Haltung und Rassismus geprägten Lebensstil von Großvater und Vater. Während Sonny seiner ersten Hinrichtung entgegensieht, wechselt die Perspektive zum schwarzen Todeskandidaten Lawrence Musgrove, der nach elf Jahren Gefängnis ein letztes Gespräch mit seiner Frau Leticia und seinem Sohn Tyrell führt. Kurz vor seiner Hinrichtung freundet sich Sonny mit ihm an. Der künstlerisch begabte Afroamerikaner fertigt Porträts seiner beiden Bewacher an und schenkt sie Sonny. Währenddessen warten Leticia und Tyrell vergeblich auf einen letzten Anruf, der Musgrove verweigert wird. Bei der Hinrichtung hält Sonny dem psychischen Druck nicht stand und bricht beim letzten Gang des Häftlings zusammen. Eine heftige Auseinandersetzung zwischen dem pedantischen Hank und seinem sensiblen Sohn ist die Folge. Bei seinem Vater in Ungnade gefallen, erschießt sich Sonny vor seinen Augen.
Hank versucht nach diesem Schicksalsschlag, sein Leben neu zu ordnen. Er gibt seinen Beruf auf und kauft eine Tankstelle.

 






 

 Marc Forster (* 27. Januar 1969 in Ulm) ist ein deutsch-schweizerischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch Filme wie Wenn Träume fliegen lernen (2004), Schräger als Fiktion (2006), James Bond 007: Ein Quantum Trost (2008) und Christopher Robin (2018).
 
 
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Marc Forster (2008) Von Boris Macek, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6011537

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25 km/h

25 km/h ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Markus Goller aus dem Jahr 2018. Goller inszenierte den Film nach einem Drehbuch von Oliver Ziegenbalg, das von einem ungleichen Brüderpaar mittleren Alters erzählt, das sich nach dem Krebstod ihres Vaters den Jugendtraum einer gemeinsamen Reise auf Mofas quer durch Deutschland erfüllt. Die Hauptrollen übernahmen Lars Eidinger und Bjarne Mädel. Daneben traten unter anderem Sandra Hüller, Franka Potente, Alexandra Maria Lara, Jella Haase, Jördis Triebel und Wotan Wilke Möhring vor die Kamera
 

Originaltitel25 km/h
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2018
Länge116 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieMarkus Goller
DrehbuchOliver Ziegenbalg
ProduktionOliver Ziegenbalg,
Markus Goller
MusikAndrej Melita,
Peter Horn
KameraFrank Griebe
SchnittMatti Falkenberg,
Markus Goller
Besetzung
Bjarne Mädel: Georg Schneider
Lars Eidinger: Christian Schneider
Sandra Hüller: Tanja
Franka Potente: Ute
Alexandra Maria Lara: Ingrid
Jella Haase: Willie
Jördis Triebel: Lisa
Wotan Wilke Möhring: Hantel
Matti Schmidt-Schaller: Konrad
Mateusz Kościukiewicz: Adam
Sesede Terziyan: Taxifahrerin
Curd Berger: Pfarrer
Karoline Bär: Polizistin
Matti Krause: Polizist
Erik Mittelstaedt: Hantel Junior

Auf der Beerdigung ihres Vaters sehen sich die beiden Brüder Christian und Georg zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder. Während Georg als selbständiger Tischler im Schwarzwälder Heimatort Löchingen blieb und den krebskranken Vater bis zuletzt pflegte, ist Christian ein in Singapur lebender erfolgreicher und weitgereister Geschäftsmann. Die beiden sind sich zunächst fremd, vor allem Georg lehnt seinen so lange abwesenden Bruder ab. Doch bei Tischtennis und Alkohol finden beide wieder zueinander und beschließen spontan, mit ihren Mofas die Deutschlandreise nachzuholen, die sie als Fünfzehnjährige vorhatten. Der Plan sieht eine Reihe von Aufgaben vor: sich beim Griechen einmal durch die Speisekarte essen, eine Arschbombe vom Zehner machen, Sex haben, einen 20-m-Wheelie hangabwärts machen, eine schlafende Kuh umwerfen, am Timmendorfer Strand ins Meer pinkeln.
Noch betrunken und im Beerdigungs-Anzug starten sie am Löchinger Dorfbrunnen. Auf den beiden alten Mofas aus ihrer Jugend führt sie die Reise quer durch Deutschland, wobei sie sich mehrfach fast wieder zerstreiten und die Aufgaben der Liste oft eher zufällig erfüllen. Auf einem Weinfest machen sie Bekanntschaft mit den verheirateten Frauen Ute und Ingrid, imponieren ihnen mit einem Stepptanz-Auftritt und verbringen mit ihnen die Nacht. Mit der Zeit lernen Georg und Christian einander wieder besser kennen – insbesondere beim zufälligen Besuch eines Hippie-Festivals mit der Tramperin Willie. Dort offenbart Christian, dass er einen Sohn hat, den er noch nie gesehen hat. So machen die beiden auf Georgs Drängen hin einen Umweg über Berlin. Sie finden Christians Sohn Konrad und spielen mit ihm Fußball, ohne sich zu erkennen zu geben. Christians Kontaktaufnahme mit Konrads Mutter Lisa führt nicht weiter. Die Brüder setzen ihre Reise in Folge eines Streits getrennt fort, treffen sich unterwegs jedoch wieder.

 




Markus Goller



 
 
 
 
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German film director Markus Goller at 2010 Karlovy Vary International Film Festival Von Petr Novák, Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31962286

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Alles ist Liebe

Alles ist Liebe ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Markus Goller aus dem Jahr 2014. Der Weihnachtsfilm basiert auf einem Drehbuch der Autorin Jane Ainscough und ist eine deutschsprachige Neuverfilmung des niederländischen Ensemblefilms Alles is liefde (2007), dem wiederum Richard Curtis’ Film Tatsächlich… Liebe (2003) zum Vorbild diente. Die tragikomische Produktion erzählt von zehn Frauen und Männern aus dem Raum Frankfurt am Main, die an den drei Tagen vor dem Weihnachtsfest mit allerlei Liebes- und Beziehungsproblemen zu kämpfen haben.
Der Episodenfilm wurde von der Henning Ferber Filmproduktion und Film1 in Co-Produktion mit Universal Pictures International Germany produziert und zwischen Februar und April 2014 vorrangig in Frankfurt, Berlin und Umgebung gedreht. In den Hauptrollen sind Nora Tschirner, Tom Beck, Heike Makatsch, Wotan Wilke Möhring, Katharina Schüttler, Fahri Yardım, Christian Ulmen, Friedrich Mücke, Inez Björg David und Elmar Wepper zu sehen
 

OriginaltitelAlles ist Liebe
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Länge120 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
RegieMarkus Goller
DrehbuchJane Ainscough
ProduktionHenning Ferber
MusikAnnette Focks
KameraUeli Steiger
SchnittMarkus Goller,
Olivia Retzer
Besetzung
Nora Tschirner: Kiki
Tom Beck: Jan
Heike Makatsch: Clara
Wotan Wilke Möhring: Hannes
Katharina Schüttler: Simone
Fahri Yardım: Kerem
Christian Ulmen: Viktor
Julia Hartmann: Sarah
Friedrich Mücke: Klaus
Inez Bjørg David: Alice
Violetta Schurawlow: Bianca
Elmar Wepper: Martin
Jannis Niewöhner: Daniel
Peter Brownbill: Derek
Jürgen Haug: Vater Bechtolf
Dunja Rajter: Sheba Ronai
Alexey Mironov: Dazhbog
Nadine Petry: junge Frau
Arsseni Bultmann: Boris
Katerina Gehrckens: Lotte

Anlässlich ihres Firmenjubiläums organisiert die Kaufhauskette Berghans & Gutmann am 21. Dezember ein Weihnachtsspektakel am Mainkai in Frankfurt am Main. Bei der groß angelegten Marketingaktion, die vom lokalen TV-Sender Skyline TV übertragen wird, soll ein Darsteller im Weihnachtsmannkostüm auf einem Schiff die Wünsche von Kindern entgegennehmen – doch leider läuft die Veranstaltung mächtig aus dem Ruder: Schauspieler Tom von Loessel erleidet einen Herzinfarkt und stirbt noch im Kostüm an Bord des Schiffes. Aufnahmeleiterin Alice benötigt daher händeringend einen Ersatz für das Event. Kollege Daniel kann schließlich Anhalter Martin, den er zuvor nach einer Autopanne am Straßenrand aufgesammelt hat, überreden, kurzfristig einzuspringen.
Doch die Pannenserie nimmt kein Ende: Martin sieht sich während seines Auftrittes gezwungen in die kalten Fluten zu springen, um die kleine Lotte vor dem Ertrinken zu retten, nachdem diese die Absperrung durchbrochen hat, um dem Weihnachtsmann ihren Wunschzettel übergeben zu können. Lotte ist die älteste Tochter von Simone und Kerem, die inzwischen ihre drittes Kind erwarten. Kerem, der seit längerer Zeit arbeitslos ist, verheimlicht seiner Frau jedoch, dass er zeitweise auf dem innerstädtischen Weihnachtsmarkt angeheuert hat und der Familie die Zwangsräumung ihrer Wohnung bevorsteht. So kann er Gerichtsvollzieher Viktor kurzfristig um einige Tage Aufschub bitten.
Dieser ist mit seinen Gedanken ohnehin nur noch bei seiner kurz bevorstehenden Hochzeit mit seinem Lebensgefährten Klaus, den die Aussicht auf das bevorstehende Ereignis jedoch in eine Lebenskrise stürzt. Unterstützung findet Viktor bei seiner Schwester Kiki, die bei Berghans & Gutmann arbeitet und, verkleidet als überdimensionales Geschenk, während des Events am Main ihren Ex-Freund Jan wiedertrifft. Der Schauspieler hat mittlerweile den Durchbruch als Hollywoodstar feiern können und ist nach Frankfurt gekommen, um seinen neuen Film Der Berserker zu promoten. Für das ehemalige Paar, das sich im Schlechten getrennt hat, verläuft das Wiedersehen jedoch ohne große Freude.
Simones Freundin Clara erfährt noch während der Aufzeichnung, dass ihr Vater, Burgschauspieler von Loessel, verstorben ist und sie die Zeit bis Weihnachten mit den Vorbereitungen zu dessen Beisetzung verbringen wird.

 




Markus Goller



 
 
 
 
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German film director Markus Goller at 2010 Karlovy Vary International Film Festival Von Petr Novák, Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31962286

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Frau Ella 👍

Frau Ella ist ein deutsches Roadmovie von Markus Goller aus dem Jahr 2013. Das tragikomische Drehbuch zum Film verfasste Autor Dirk Ahner, basierend auf Florian Beckerhoffs gleichnamigem Roman aus dem Jahr 2009, und handelt von dem Berliner Taxifahrer Sascha, der nach einem Verkehrsunfall auf die 87-jährige Ella trifft und diese kurzerhand aus dem Krankenhaus entführt, um mit ihr nach Frankreich zu reisen und dort ihre Jugendliebe wiederzufinden. In den Hauptrollen traten Matthias Schweighöfer und Ruth Maria Kubitschek vor die Kamera. Ergänzt wurde die Besetzung unter anderem durch August Diehl, Anna Bederke, Anna Thalbach, Anatole Taubman, Luc Feit und Marleen Lohse.
Der von Warner Bros. und Schweighöfers Pantaleon Films produzierte Spielfilm wurde im Herbst 2012 in Berlin und Brandenburg sowie in Paris und in der Bretagne gedreht und startete am 17. Oktober 2013 in den deutschen Kinos.
 

OriginaltitelFrau Ella
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2013
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
RegieMarkus Goller
DrehbuchDirk Ahner
ProduktionMatthias Schweighöfer,
Dan Maag,
Marco Beckmann
MusikMartin Todsharow,
Andrej Melita,
Peter Horn,
Martin Probst
KameraUeli Steiger
SchnittSimon Gstöttmayr,
Markus Goller
Besetzung
Matthias Schweighöfer: Sascha Hanke
Ruth Maria Kubitschek: Ella Freitag
August Diehl: Klaus
Anna Bederke: Lina
Anatole Taubman: Rudolph
Anna Thalbach: Schwester Erika
Luc Feit: Kalle
Marleen Lohse: Marie
Peter Becker: Patrice
Guntbert Warns: Polizist
Sahin Eryilmaz: Arzt

 Sascha ist ehemaliger Medizinstudent und Taxifahrer in Berlin. Als er von seiner Freundin Lina erfährt, dass sie von ihm schwanger ist, gerät sein Leben aus den Fugen, und er baut einen Unfall. Im Krankenhaus lernt er die 87-jährige Ella Freitag kennen, der eine Operation am Auge bevorsteht. Da Sascha ihren medizinischen Hintergrund in Erfahrung bringt und der im Prinzip unnötige Eingriff ein zu großes Risiko wäre, entführt er sie aus dem Krankenhaus.
Zuhause bekommt Frau Ella, wie Sascha sie nennt, die Trennung von Lina und Sascha mit. Weil die Polizei nach Sascha wegen der Entführung fahndet, will er sie ins Krankenhaus zurückbringen, doch Frau Ella weigert sich. Stattdessen fahren sie mit Saschas Mitbewohner Klaus ins Berliner Umland zu einem verlassenen Krankenhaus. Hier hatte Frau Ella nach dem Zweiten Weltkrieg eine Beziehung mit einem amerikanischen Soldaten namens Jason.
Sascha findet heraus, dass Jason zuletzt in Paris gelebt hat und will ein Wiedersehen arrangieren. Kurzentschlossen fahren die drei nach Paris.

 




Markus Goller



 
 
 
 
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German film director Markus Goller at 2010 Karlovy Vary International Film Festival Von Petr Novák, Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31962286

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Eine ganz heiße Nummer

Eine ganz heiße Nummer ist eine deutsche Filmkomödie von Markus Goller aus dem Jahr 2011. Die Produktion basiert auf einem Drehbuch der Autorin Andrea Sixt, die bereits den gleichnamigen Bestseller (1998) schrieb, und erzählt von drei berufstätigen Frauen unterschiedlichen Alters, die in ihrer streng katholischen Gemeinde im Bayerischen Wald eine Sexhotline gründen um der Pleite ihres Tante-Emma-Ladens zu entgehen und damit einen haushohen Skandal heraufbeschwören. Die Hauptrollen übernahmen Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass und Monika Gruber.


  In der niederbayerischen Gemeinde Marienzell treibt die Wirtschaftskrise die Bewohner in die Arbeitslosigkeit. Nach Schließung der örtlichen Glashütte warten auch die beiden Inhaberinnen des Tante-Emma-Ladens Lebensmittel Brandner, Waltraud Wackernagel und Maria Brandner, samt ihrer Verkäuferin Lena vergeblich auf die letzte verbliebene Kundschaft ihres Geschäftes, die inzwischen lieber im Discount-Supermarkt in Zwiesel einkaufen geht. Obendrein erscheint eines Tages Herr Sonnleitner von der Bayernbank unangemeldet im Laden und verkündet die Kündigung des zukunftssichernden Geschäftskredits mit einer Frist von vier Wochen. Da Waltrauds Ehemann durch die Schließung der Glashütte arbeitslos geworden ist, droht dem Ehepaar zudem der Verlust des Eigenheims.
Waltraud, Maria und Lena bleiben nur wenige Wochen Zeit, sich mit Zusatzeinnahmen aus der Misere zu befreien. Da scheint die Schnapsidee, heimlich eine Sexhotline zu gründen, bald wie die Rettung – nicht ohne in der streng katholischen Heimat jedoch einen haushohen Skandal heraufzubeschwören.

Friendship! 👍

Friendship! (zu deutsch: Freundschaft!) ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Markus Goller aus dem Jahr 2010. Der Film basiert auf dem Drehbuch von Oliver Ziegenbalg und enthält sowohl Elemente eines Roadmovies als auch tragikomische Momente. Inspiriert von der Geschichte des Filmemachers Thomas Zickler, erzählt er von den beiden Freunden Veit und Tom, die nach dem Mauerfall mit dem von der Bundesrepublik erhaltenen Begrüßungsgeld an die Golden Gate Bridge in San Francisco, den westlichsten Punkt der Welt, reisen. In den Hauptrollen traten Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke vor die Kamera.
Friendship! lief am 14. Januar 2010 in den deutschen Kinos an. Mit knapp 1,6 Millionen Besuchern war Friendship! der erfolgreichste deutsche Kinofilm 2010
 

OriginaltitelFriendship!
ProduktionslandDeutschland, USA
OriginalspracheDeutsch, Englisch
Erscheinungsjahr2010
Länge110 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieMarkus Goller
DrehbuchOliver Ziegenbalg
nach einer Geschichte von
Thomas Zickler
ProduktionQuirin Berg,
Max Wiedemann,
Thomas Zickler
MusikMartin Probst
KameraUeli Steiger
SchnittOlivia Retzer,
Markus Goller
Besetzung
  • Matthias Schweighöfer: Tom
  • Friedrich Mücke: Veit
  • Kimberly J. Brown: Dorothee
  • Cameron Goodman: Amber
  • Todd Stashwick: Darryl
  • Peter Macon: Hope
  • Alicja Bachleda-Curuś: Zoey
  • Kevin Rankin: Marvin
  • Michael Schweighöfer: Toms Vater
  • Gitta Schweighöfer: Toms Mutter
  • Kirsten Block: Ursel
  • Hans-Uwe Bauer: Falker

Berlin, 1989: Nachdem die Mauer gefallen ist, beschließen Veit und sein Freund Tom nach San Francisco zu fliegen. Veit gibt erst vor, wegen der Golden Gate Bridge – „dem westlichsten Punkt der Welt“ – nach San Francisco reisen zu wollen. Auch Tom ist von der Idee fasziniert und schließt sich daher seinem Freund an. Da das gesparte Geld nicht reicht, buchen die beiden einen Flug nach New York City. Dort angekommen, mit nur 55 Dollar, einigen Kleidungsstücken und ein paar selbst gedrehten Filmen, offenbart sich Tom dann der eigentliche Grund für Veits Wunsch, nach San Francisco reisen zu wollen: Veit hat vor allem das Ziel, seinen Vater wiederzusehen, der vor 12 Jahren aus der DDR floh und dessen einziges Lebenszeichen eine jährliche Postkarte zu Veits Geburtstag ist.
Pünktlich zu seinem Geburtstag will Veit vor dem Postamt in San Francisco warten, um dort seinen Vater zu treffen, wenn dieser die alljährliche Geburtstagskarte für Veit aufgibt. Sie beschließen per Anhalter weiter zu reisen, da das restliche Geld gerade für ein Zugticket nach New Jersey reichen würde.
Ein Comic-Zeichner namens Daryll nimmt die beiden in seinem AMC Pacer mit in Richtung San Francisco. Daryll bringt die beiden in eine Bar, wo sie ihren Film vorführen dürfen, in der Hoffnung, dadurch etwas Geld zu verdienen. Sie lernen zwei junge Mädchen kennen, die sie nach Hause einladen. Da deren Eltern unverhofft früher zurückkehren, müssen Tom und Veit das Haus überstürzt verlassen und die Nacht in der Wildnis verbringen.
Am nächsten Morgen bekommen sie in einem Diner ein kostenloses Frühstück. Dort bringt Veit einem der Gäste, einem Biker, seinen Geldbeutel, den dieser auf dem Tisch vergessen hatte. Die Motorradgang des Bikers nimmt die beiden daraufhin in Richtung Westen mit.
Während einer Rast kommt es aber zwischen Veit und einem betrunkenen Biker zum Streit und Tom wird am Gebiss verletzt, als er dazwischengehen will. Der Biker Hope leiht Veit und Tom das Auto seines Bruders – einen Pontiac Firebird – unter der Bedingung, dass sie es zu Hopes Bruder in der Nähe von San Francisco überführen. Der Biker stellt auch fest, dass er keinen Schlüssel für den Kofferraum habe. Trotz des Verdachts der beiden, dass sie Drogen oder Waffen befördern sollen, nehmen sie das Angebot an. Tatsächlich befinden sich im Kofferraum Fanartikel zu der Filmreihe Star Wars. Zu dieser Erkenntnis gelangen die beiden jedoch erst, nachdem sie von der Polizei angehalten werden und diese den Kofferraum gewaltsam öffnet.
In Silver City lernen sie in einem Supermarkt Zoey kennen, die wegen ihrer deutschen Mutter ihre Sprache versteht und bei der sie zwei Tage nächtigen können.

 




Markus Goller



 
 
 
 
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German film director Markus Goller at 2010 Karlovy Vary International Film Festival Von Petr Novák, Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31962286

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Enfant Terrible

  Enfant Terrible ist der 16. Spielfilm des Regisseurs Oskar Roehler und erzählt episodenhaft (1967 bis 1982) aus dem Leben des deutschen Filmemachers Rainer Werner Fassbinder. Weltkino Filmverleih startete den Film am 1. Oktober 2020 in den deutschen Kinos. Der Film basiert auf dem Drehbuch von Klaus Richter.
 
OriginaltitelEnfant Terrible
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2020
Länge135 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieOskar Roehler
DrehbuchKlaus Richter
ProduktionMarkus Zimmer,
Stefan Arndt,
Uwe Schott
MusikMartin Todsharow
KameraCarl-Friedrich Koschnick
SchnittHansjörg Weißbrich
Besetzung
Oliver Masucci: Rainer Werner Fassbinder
Hary Prinz: Kurt Raab
Katja Riemann: Gudrun
Erdal Yıldız: El Hedi ben Salem
Désirée Nick: Barbara Valentin
Jochen Schropp: Armin Meier
Markus Hering: Peer Raben
Frida-Lovisa Hamann: Hanna Schygulla
Anton Rattinger: Britta
Felix Hellmann: Harry Baer
Lucas Gregorowicz: Ulli Lommel
Eva Mattes: Brigitte Mira
Sunnyi Melles: Veronika (Rosel Zech)
André Hennicke: Transvestit Carlotta (Volker Spengler)
Alexander Scheer: Andy Warhol
Ralf Richter: Blumenpeter
Götz Otto: Jack Palance
Antoine Monot, Jr.: Peter Berling
Isolde Barth: Liselotte Eder, Fassbinders Mutter
Michael Klammer: Günther Kaufmann
Simon Böer: Michael Ballhaus
Meike Droste: Ursel (Ursula Strätz)
Michael Ostrowski: Peter Chatel
Norbert Ghafouri: Dietrich Lohmann
Detlef Bothe: Wally Bockmayer
Christian Berkel: Interviewer
Christian Bojidar: Dieter Schidor
Wilson Gonzalez Ochsenknecht: Punk Raoul
Ivan Jurcevic: Bodyguard
Der Film zeigt zu Beginn eine Liedzeile des Chansons von Jeanne Moreau aus Fassbinders letztem Film Querelle: „Each man kills the thing he loves“, die ihrerseits ein Zitat aus Oscar Wildes letzter „Ballade of Reading Gaol“ ist. Der Film zeigt in dramatischer Form und mit expressiver Bildsprache Episoden aus dem Leben Fassbinders und bringt dabei die vielen Facetten des Künstlers zur Geltung: vom genialen Dramatiker und Regisseur über den verzweifelt nach sich selbst und der Liebe Suchenden bis hin zum charismatischen Anführer, der seine Weg- und Lebensgefährten schikaniert und unerbittlich dazu antreibt, ein einzigartiges filmisches Werk zu schaffen. Der Anspruch Roehlers, sich mit seinem Film dem „Fassbinderschen Universum“[2] zu nähern, kommt in einer effektvollen Licht- und Farbdramaturgie sowie einem Szenenbild Fassbinderscher Prägung zum Ausdruck. Vor allem aber in der Bedeutung, die dem Schauspiel als kollektive Leistung beigemessen wird: ein hochkarätiges Ensemble um den Hauptdarsteller Oliver Masucci lässt die wichtigsten Akteure der von Fassbinder beeinflussten Richtung des Neuen Deutschen Films noch einmal auftreten – darunter einige, die selbst zum damals sogenannten Fassbinderschen „Clan“ gehörten und nun den einstigen WeggefährtInnen ihre Reverenz erweisen.




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Oskar Roehler (2015) Von Amrei-Marie - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42810536

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Herrliche Zeiten

  Herrliche Zeiten (im Original grafisch dargestellt als HERRliche Zeiten) ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Oskar Roehler, basierend auf dem Roman „SUBS“ von Thor Kunkel. Der Film kam am 3. Mai 2018 in die Kinos.

OriginaltitelHerrliche Zeiten
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2018
Länge110 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieOskar Roehler
DrehbuchJan Berger
ProduktionJutta Müller
MusikMartin Todsharow
KameraCarl-Friedrich Koschnick
SchnittPeter R. Adam
Besetzung
  • Oliver Masucci: Claus Müller-Todt
  • Katja Riemann: Evi Müller-Todt
  • Samuel Finzi: Bartos
  • Lize Feryn: Lana
  • Yasin el Harrouk: Mohammed
  • Andrea Sawatzki: Karlotta
  • Aslan Aslan: Tarek
  • Ivan Jurcevic: Bodyguard

 Das wohlhabende Ehepaar Evi Müller-Todt, eine Gartenarchitektin, die unter Angststörungen leidet, und Claus Müller-Todt, ein Schönheitschirurg für Fettabsaugungen, leben gelangweilt in einer gepflegten Villa, die sie günstig bei einer Zwangsversteigerung erworben haben. Ihr Nachbar ist Mohammed, Sohn eines Scheichs aus dem nahen Osten, der ständig frivole Partys feiert.
Als ihre Putzfrau kündigt, stellt Claus betrunken eine Annonce ins Internet, in der er mit „Sklave/in gesucht“ nach einer neuen Haushaltshilfe sucht. Eine Ansammlung kurioser Gestalten in Lack und Leder erscheint darauf am nächsten Tag vor ihrer Haustür. Er entschuldigt sich und schickt sie weg, weil er das nur falsch formuliert habe und eine normale Haushaltshilfe suche. Am Abend erscheint aber der normal gekleidete Bartos bei ihm und bietet ihm an, sich unter ihre Herrschaft begeben zu wollen. Er ist ehemaliger Leiter eines Hotels, das nun der Bank gehört und er habe mehr Schulden, als er je in seinem Leben zurückzahlen könne. Er bietet seine Dienste an und verlangt dafür nur Kost und Logis, da jedes Geld, das er verdient, sowieso an die Bank gehen würde.
Bartos kredenzt grandiose 3-Gänge-Menüs und verwandelt das Haus in ein 5-Sterne-Hotel. Er schlägt Evi vor, die Sicherheit des Anwesens zu erhöhen, indem sie überall Überwachungskameras installieren. Er stellt den Müller-Todts seine attraktive Frau Lana vor, die bald als Masseuse, Saunameisterin und Dienstmädchen anfängt. Auch besorgt er eine Gruppe bulgarischer Gastarbeiter, die Evis lange gehegten Traum eines Swimmingpools im Garten erfüllen sollen. Evi findet es menschenverachtend, dass diese nur 2 Euro verdienen sollen, wird aber von Claus und Bartos überredet.
Als Mohammed eine weitere extravagante Party veranstalten will, leiht er sich von Claus Bartos als Organisator und die Bulgaren als Kellner aus. Die beiden Nachbarn sind dafür zum ersten Mal ebenfalls eingeladen. Auf der Party, die das alte Rom als Thema hat, sind diverse Leibwächter Mohammeds sowie offenbar Prostituierte präsent. Während Evi davon angewidert ist, amüsiert sich Claus gut. Mohammed glaubt, er und Claus seien vom selben Schlag, ihnen sei egal, was die Welt von ihnen denke.





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Oskar Roehler (2015) Von Amrei-Marie - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42810536

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Tod den Hippies!! Es lebe der Punk

  Tod den Hippies!! Es lebe der Punk ist ein deutscher Spielfilm und eine schwarze Filmkomödie von Regisseur Oskar Roehler aus dem Jahr 2015. Roehler verfilmte damit seinen eigenen Roman Mein Leben als Affenarsch. Stark autobiografisch gefärbt, erzählt er von seiner Jugend als Punk. Kinostart in Deutschland war am 26. März 2015.

OriginaltitelTod den Hippies!!
Es lebe der Punk
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2015
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieOskar Roehler
DrehbuchOskar Roehler
ProduktionStefan Arndt,
Uwe Schott
MusikMartin Todsharow
KameraCarl-Friedrich Koschnick
SchnittPeter R. Adam
Besetzung
  • Tom Schilling: Robert Rother
  • Wilson Gonzalez Ochsenknecht: Schwarz
  • Frederick Lau: Gries
  • Emilia Schüle: Sanja
  • Hannelore Hoger: Gisela
  • Samuel Finzi: Klaus Rother
  • Alexander Scheer: Blixa Bargeld
  • Anna-Maria Hirsch: Gina
  • Marc Hosemann: Nick Cave
  • Sonja Bertram: Coco
  • Anna Amalie Blomeyer: Roswitha
  • David Bredin: Rudi
  • Rolf Zacher: Ralf
  • Luisa Wietzorek: Jana
  • Uwe Dag Berlin: Dealer
  • Nikolai Will: Freier

 Der jugendliche Schüler Robert Rother lebt Anfang der 1980er Jahre in einer westdeutschen Stadt. Einer seiner Klassenkameraden ist Gries, ein offen schwuler Nazipunk. Dieser macht sich in der Schule einen Spaß, indem er heimlich vor dem Unterricht seinem langhaarigen Lehrer mehrere hochwirksame Tabletten in das Trinkglas kippt, ihn dadurch betäubt und anschließend die Haare kürzt. Hinterher sorgen Robert und Gries für Chaos im Klassenzimmer. Gries wird dafür vom Direktor von der Schule verwiesen. Robert und Gries haben nichts für die zahlreichen Hippies übrig, die in der Schule rumhängen.
Roberts Freundin ist eine strebsame Lehramtsstudentin. Da er sich von ihrer Biederkeit angewidert fühlt, folgt er dem Tipp seines Freundes Schwarz und begibt sich, nunmehr als Punk mit Irokesenschnitt und Ledermantel, nach West-Berlin, wo er Aufregendes zu erleben hofft. Seine alleinerziehende Mutter, die Roberts Onkel zwecks Erbschleicherei ermorden will, lässt er zurück.
Eingetroffen in West-Berlin, begibt sich Robert auf der Suche nach Arbeit in den von Schwarz geführten Nachtclub. Dort nimmt er eine Arbeit an, bei der er das Sperma der bei einer Peepshow onanierenden Gäste von den Scheiben abwischt. Dort lernt er die Tänzerin Sanja kennen. Binnen kurzem folgt er Schwarz, auch zwecks Drogenkonsums, in eine Punker-Bar.
In West-Berlin besucht Robert seinen allein lebenden Vater Klaus, der in seiner Wohnung eine sechsstellige Summe Bargeld verwahrt. Einige Tage später stehlen Robert und Schwarz das Geld, mit dem sie eine Karriere als Drogendealer anstreben. Sie entgehen dabei nur knapp der Erschießung durch Klaus.






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Oskar Roehler (2015) Von Amrei-Marie - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42810536

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