Was nicht passt, wird passend gemacht ­čĹŹ

  Der Film Was nicht passt, wird passend gemacht ist eine deutsche Kom├Âdie des Regisseurs Peter Thorwarth aus dem Jahre 2002. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahr 1997. Der Film spielt im ├Âstlichen Ruhrgebiet und bildet zusammen mit Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding (1999) und Goldene Zeiten (2006) die sogenannte Unna-Trilogie.
Er bekam auf der Berlinale den Jupiter-Publikumspreis als bester deutscher Film 2002

 

OriginaltitelWas nicht passt, wird passend gemacht
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2002
L├Ąnge97 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegiePeter Thorwarth
DrehbuchMatthias Dinter
Martin Ritzenhoff
Peter Thorwarth
ProduktionChristian Becker
Thomas H├Ąberle
MusikRainer K├╝hn
Stefan Stoppok
KameraEckhard Jansen
SchnittAnja Pohl
Besetzung
Dietmar B├Ąr: Werner Wiesenkamp
Ralf Richter: Kalle
Hilmi S├Âzer: K├╝mmel
Willi Thomczyk: Horst
Peter Thorwarth: Philipp
Alexandra Maria Lara: Astrid
Armin Dillenberger: Marek
Matthias Dinter: Sanit├Ąter
Hans-Martin Stier: B├╝rgermeister
Michael Brandner: Ernst Wiesenkamp
Patrizia Moresco: Gerda Wiesenkamp
Johannes Rotter: Jochen
Tana Schanzara: Mama Wiesenkamp
Nicholas Bodeux: Arno
Heinrich Giskes: Vereinsvorstand
Stefan J├╝rgens: Architekt
Herbert Knebel: Opa
Heinrich Schafmeister: Stadtrat
Markus Kn├╝fken: Andy
J├╝rgen Mikol: G├Ąrtner

K├╝mmel, Kalle und Horst arbeiten f├╝r den Bauunternehmer Werner Wiesenkamp, der ein kleines Bauunternehmen in Bergkamen im Kreis Unna f├╝hrt. Da K├╝mmel, Kalle und Horst st├Ąndig klamm sind und der Chef Wiesenkamp auf gro├čem Fu├č lebt, ├╝berreden die drei Angestellten den Chef auf dessen Gartenparty, einen polnischen Schwarzarbeiter einzustellen. Wiesenkamp stellt jedoch als zus├Ątzliche Arbeitskraft den jungen Architekturstudenten Philipp ein (sehr zu Horsts Unwillen), der eigentlich nur einen Praktikumsnachweis f├╝r seinen neuen Arbeitgeber in Asien braucht. Philipp, der gehofft hat, mit Hilfe seines Onkels (eines Stadtrats) diesen Nachweis auch ohne wirkliche Arbeit zu bekommen, wird im entscheidenden Moment jedoch von Wiesenkamp ├╝ber den Tisch gezogen.

Am folgenden Tag erscheint Philipp auf der Baustelle, immer noch mit der Annahme, nur auf Wiesenkamps Unterschrift warten zu m├╝ssen. Zuerst landet er jedoch auf der Nachbarbaustelle, wo die Baufirma von Wiesenkamps Bruder Ernst baut. Als sich das Missverst├Ąndnis aufkl├Ąrt und der Polier Jochen Philipp zur richtigen Baustelle bringt, k├Ânnte der Kontrast nicht gr├Â├čer sein: W├Ąhrend die Baustelle von Wiesenkamps Bruder professionell aussieht, erscheint auf der anderen Baustelle alles unordentlich und improvisiert. Bis Wiesenkamp kommt und den Polen Marek mitbringt, wird Philipp von K├╝mmel, Kalle und Horst jedoch als zus├Ątzliche Arbeitskraft angesehen, wobei insbesondere der Arbeiter Horst den Akademiker Philipp bei jeder sich bietenden Gelegenheit schikaniert. Philipp soll u. a. ein Ger├╝st festmachen, versucht aber stattdessen, seinen Flug nach Kuala Lumpur umzubuchen. K├╝mmel, Kalle und Horst inszenieren Mareks Tod durch einen Sturz von diesem Ger├╝st, um sich von Wiesenkamp f├╝r ihr Stillschweigen bezahlen zu lassen. Philipp, der sich als Schuldigen an Mareks „Unfall“ sieht, l├Ąuft los, um den Rettungswagen zu alarmieren. Als dieser an der Baustelle eintrifft, gibt es keinen Hinweis mehr auf einen Unfall. Nach Feierabend lassen K├╝mmel, Kalle und Horst scheinbar Mareks „Leiche“ verschwinden, indem sie sie mittels Kreiss├Ąge zerst├╝ckeln, in Plastikt├╝ten verpacken und auf der Baustelle einbetonieren. Philipp steht in der Zwischenzeit Schmiere.

Am selben Abend feiern K├╝mmel, Kalle und Horst bei Horst zuhause eine kleine Feier – bei der auch Marek anwesend ist und sein Geld bekommt. Hier wird nun deutlich, dass Marek nicht tot ist, sondern mit den anderen gemeinsame Sache gemacht hat.

 


Peter Thorwarth (2014)


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Bild: Peter Thorwarth (2014) Von Michael Schilling - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30602657

 

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