Dienstag, 8. September 2020

Baal

Posted By: G.M. Sandfort - September 08, 2020

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Baal ist eine Fernsehverfilmung des Theaterstücks Baal von Bertolt Brecht durch den deutschen Regisseur Volker Schlöndorff. Der Film wurde 1969 gedreht und erstmals am 7. Januar 1970 im Hessischen Fernsehen gesendet sowie noch einmal am 21. April 1970 im Ersten Programm. Am 20. März 2014 wurde der Film auf DVD und Blu-Ray veröffentlicht.

OriginaltitelBaal
ProduktionslandBundesrepublik Deutschland (BRD)
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1970
Länge87 Minuten
AltersfreigabeFSK 12 (DVD-Fassung)
RegieVolker Schlöndorff
DrehbuchVolker Schlöndorff
ProduktionHelmut Haffner
MusikKlaus Doldinger
KameraDietrich Lohmann
SchnittPeter Ettengruber
  • Rainer Werner Fassbinder: Baal
  • Sigi Graue: Ekart
  • Margarethe von Trotta: Sophie
  • Günther Neutze: Mech
  • Miriam Spoerri: Emilie
  • Marian Seidowsky: Johannes
  • Irmgard Paulis: Johanna
  • Carla Egerer: junges Weib
  • Hanna Schygulla: Luise
  • Wilmut Borell: Mjurk
  • Rudolf Waldemar Brem: Holzfäller
  • Andrea Brüdern
  • Claudia Butenuth
  • Johannes Buzalski: Penner
  • Andreas Fricsay
  • Michael Gempart
  • Irm Hermann: Hausherrin
  • Michael Grasshoff
  • Günther Kaufmann: Orgauer
  • Jean Launay
  • Sabine von Maydell
  • Eva Pampuch:
  • Herbert Rimbach
  • Christine Schuberth: Striptiseuse Savitka
  • Walter Sedlmayr
  • Sigi Sommer: Holzfäller
  • Ulf-Jürgen Wagner:

Bei der Produktion von Baal wirkten zahlreiche Personen mit, die seinerzeit kurz vor ihrem künstlerischen Durchbruch standen: Neben dem für Drehbuch und Regie verantwortlichen Volker Schlöndorff sind dies insbesondere der Kameramann Dietrich Lohmann, der Filmmusik-Komponist Klaus Doldinger, die in den Hauptrollen besetzten Darsteller Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta sowie die in weiteren Rollen besetzten Schauspieler Hanna Schygulla, Günther Kaufmann, Irm Hermann, Walter Sedlmayr und Carla Egerer.
Im Zentrum steht ein begabter junger Dichter, der nicht nur mit seiner Kunst, sondern auch mit seiner Lebensweise die Normen und Regeln der bürgerlichen Gesellschaft außer Kraft setzt. Nach Brechts Worten behandelt das Stück die gewöhnliche Geschichte eines Mannes, der in einer Branntweinschenke einen Hymnus auf den Sommer singt, ohne die Zuschauer ausgesucht zu haben – einschließlich der Folgen des Sommers, des Branntweins und des Gesanges – … Nicht die Verherrlichung nackter Ichsucht und schrankenloser Lebensgier eines asozialen Dichters ist das Thema des Stückes, sondern die Reaktion eines ungebrochenen Ich auf die Zumutungen und Entmutigungen einer Welt, die selber asozial ist








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Schlöndorff auf der Frankfurter Buchmesse 2011
 Von Foto: Von Foto: © JCS, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21013149

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