Montag, 24. August 2020

Rubbeldiekatz

Posted By: G.M. Sandfort - August 24, 2020

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Rubbeldiekatz ist eine deutsche Travestiekomödie von Detlev Buck aus dem Jahr 2011. Die Produktion entstand nach einem Drehbuch Bucks und der Autorin Anika Decker und handelt von dem Berliner Nachwuchsschauspieler Alexander Honk, gespielt von Matthias Schweighöfer, der sich auf der Suche nach dem großen Durchbruch als Frau verkleidet

OriginaltitelRubbeldiekatz
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2011
Länge113 Minuten
Altersfreigabe12
RegieDetlev Buck
DrehbuchDetlev Buck
Anika Decker
ProduktionHenning Ferber
Marcus Welke
MusikEnis Rotthoff
KameraMarc Achenbach
SchnittDirk Grau
Besetzung
  • Matthias Schweighöfer: Alexander Honk
  • Alexandra Maria Lara: Sarah Voss
  • Detlev Buck: Jürgen Honk
  • Maximilian Brückner: Basti Honk
  • Denis Moschitto: Jan
  • Max von Thun: Thomas
  • Max Giermann: Jörg
  • Sunnyi Melles: Annegret
  • Susanne Bormann: Maike
  • Milan Peschel: Kostümbildner
  • Joachim Meyerhoff: Regisseur
  • Katharina Marie Schubert: Regieassistentin
  • Josefine Preuß: Benita
  • Palina Rojinski: Jasmina Voss
  • Hans Löw: Ralf
  • Sebastian Soukup: Autor
  • Guido Maria Kretschmer: Steward
Der Schauspieler Alexander Honk tritt im lokalen Theater als Hauptdarsteller im Theaterstück Charleys Tante auf, wo er einen sich als Frau verkleidenden Mann spielt. Um an eine Rolle in einem Hollywoodfilm über die Zeit des Nationalsozialismus zu kommen, verkleidet Honk sich als Frau und tritt das Casting als Alexandra an. Der Regisseur besetzt ihn, in der Annahme, Alexandra sei wirklich eine Frau. Als Alex mit seinen Brüdern und ihrem Kumpel, mit dem die Brüder zusammen wohnen, den Erfolg im verschneiten Park feiert, trifft er die Schauspielerin Sarah Voss. Diese hat sich gerade von ihrem Freund, der sie betrogen hat, getrennt und verbringt spontan die Nacht mit Alex. Als die beiden aufwachen, muss sie schnell zum Dreh – Alex ebenfalls. Dort angekommen trifft er – als Frau verkleidet – Sarah wieder, zu der er in seiner Filmrolle eine lesbische Beziehung hat. Sarah erkennt die verkleidete Alexandra nicht wieder und lernt sie als beste Freundin kennen. Ohne Verkleidung sieht sie Alex allerdings lange nicht mehr.
Am Filmset tauchen auch Alexanders Brüder Jürgen, Basti und ihr Kumpel Jan sowie seine Exfreundin Maike auf und sorgen bei ihm für zusätzlichen Stress. Im weiteren Verlauf verbringt Sarah eine Nacht mit dem Schauspieler Thomas, der ebenfalls in dem Filmprojekt mitwirkt. Als Hitler-Darsteller Jörg, Thomas, Alexandra und Sarah zusammen in eine Bar gehen, macht Jörg seine Zuneigung zu Alexandra deutlich; „diese“ ist allerdings in Sarah verliebt und versucht, ihr Thomas auszureden. Als am Set auffällt, dass Alexandra keine wirkliche Frau ist, unterschreibt Alex eine Verschwiegenheitserklärung und wird des Geländes verwiesen. Sarah verzeiht ihm die Lüge nicht, und Alex kehrt an das Theater zurück. Als die in Hollywood lebende Sarah ihren nächsten Film an der Nordsee dreht, sucht Alex sie dort auf und gesteht, sie immer noch zu lieben. Sie weist ihn ab. Zurück in Berlin kommt Sarah jedoch zu Alex ans Theater. Die beiden küssen sich und Alex bringt sie mit zu sich nach Hause, in seine Wohngemeinschaft.
  • Die jüdische Redensart „Rubbel die Katz'“ als Aufforderung zu schnellem Handeln geht auf die Geldkatze zurück. Diese wurde als Vorläufer des Portemonnaies am Gürtel zur Aufbewahrung von Münzen getragen. Wer bei Preisverhandlungen die Katze „rubbelte“, zählte die in den Säckchen enthaltenen Münzen durch Drüberstreichen, ohne sie dafür zu entnehmen – stand also kurz vor einer Kaufentscheidung







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Foto: Detlev Buck in Hamburg 2010
 Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11011369
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