Sonntag, 23. August 2020

Liebe deine Nächste!

Posted By: G.M. Sandfort - August 23, 2020

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Liebe deine Nächste! ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 1998. In dem von Detlev Buck geschriebenen und inszenierten Kinofilm spielen Lea Mornar, Heike Makatsch und Moritz Bleibtreu die Hauptrollen.


OriginaltitelLiebe deine Nächste!
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1998
Länge96 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieDetlev Buck
DrehbuchDetlev Buck,
Jens-Frederik Otto
ProduktionClaus Boje,
Martin Wiebel
MusikStefan Fischer,
Ralf Wienrich
KameraJoachim Berc
SchnittPeter R. Adam
Besetzung
  • Heike Makatsch: Isolde
  • Elsa Grube-Deister: Generalin
  • Lea Mornar: Josefine
  • Moritz Bleibtreu: Tristan
  • Heribert Sasse: Adlatus Lutz
  • Marc Hosemann: Butsche
  • Monica Bleibtreu: Gräfin
  • Julia Valet: Babette
  • Michael Cafitzakis: Mafioso
  • Bernd Stegemann: Feuerwehrmann
  • Peter Simonischek: Selbstmörder
  • Bruno Brunnet: Kran-Mann
  • Eleonore Zetzsche: Alte Soldatin
  • Klaus Müller: Bruno der Bär

Josefine und Isolde, zwei Leutnants der Heilsarmee, kommen nach Berlin, um den Pennern mit „Suppe, Seife und Seelenheil“ zu helfen. Sie wollen aus ihnen wieder respektable Menschen machen und Liebe und Hoffnung verbreiten. Dazu säubern sie zunächst einmal das heruntergekommene Obdachlosenheim und überreden die Männer und Frauen, nach langer Zeit wieder einmal zu duschen. Alkohol und Betteln werden verboten. Alles habe sich verändert, nur das Essen sei gleich schlecht geblieben, murren einige Männer. Mit ein paar von ihnen, die halbwegs auf Instrumenten spielen können, ziehen Josefine und Isolde durch die Straßen und machen Musik.
Der Lärm stört den Unternehmensberater Tristan Müller, der gerade in einem Restaurant mit drei Abteilungsleitern einer Firma frühstückt und ihnen erklärt, dass die Hälfte ihrer Belegschaft entlassen werden muss. Durch die intensivere Nutzung der elektronischen Datenverarbeitung sei das ohne weiteres möglich. Tristan Müller schickt seinen Adlatus Lutz hinaus, und der versucht die Kapelle der Heilsarmee mit einem Hundertmarkschein zum Schweigen zu bringen. Wütend marschiert Leutnant Josefine in das Restaurant und wirft Tristan Müller den Geldschein hin: Sie lasse sich nicht kaufen! Isolde, die ihr gefolgt ist, geht jedoch auf Müllers Vorschlag ein und setzt für eine Hundert-Mark-Spende ihre Haube ab.
Bald darauf kommt der Yuppie in das von der Heilsarmee betreute Obdachlosenheim. Mit 10 000 Mark könnte man aus dem Haus schon etwas machen, sagt er zu Josefine. Da klettert sie neugierig von ihrer Leiter herunter. Müller will sich mit ihr verabreden, doch sie ziert sich.
Als Isolde fragt, was der Unternehmensberater gewollt habe, behauptet Josefine, er habe sich mit ihr verabredet, um über eine 10 000-Mark-Spende reden. Für das viele Geld könnten sie auch nochmals ihr Haar zeigen, meint Isolde. Da sich Josefine weigert, allein zu dem Treffen zu gehen, begleitet Isolde sie in das Restaurant.
„Unentschlossen zwischen Melodram und Komödie, Moritat und urbanem Bilderclip schwankend, läßt der enttäuschende Film weder eine inhaltliche Absicht noch einen sonderlichen Unterhaltungswert erkennen, verliert sich vielmehr in der selbstverliebten Koketterie mit (Vor-)Urteilen über die vermeintliche ‚Schlechtigkeit der Welt‘.“
– Lexikon des internationalen Films[Liebe deine Nächste! In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017. ]






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Foto: Detlev Buck in Hamburg 2010
 Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11011369
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