Sonntag, 23. August 2020

Knallhart

Posted By: G.M. Sandfort - August 23, 2020

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Knallhart ist ein deutscher Spielfilm von Detlev Buck aus dem Jahr 2006 nach einem Drehbuch von Gregor Tessnow und Zoran Drvenkar. Als Vorlage für den Film diente der Roman Knallhart von Gregor Tessnow.

OriginaltitelKnallhart
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2006
Länge99 Minuten
Altersfreigabe12
RegieDetlev Buck
DrehbuchZoran Drvenkar,
Gregor Tessnow
ProduktionClaus Boje
MusikBert Wrede
KameraKolja Brandt
SchnittDirk Grau
Besetzung
  • David Kross: Michael Polischka
  • Jenny Elvers-Elbertzhagen: Miriam Polischka
  • Erhan Emre: Hamal
  • Oktay Özdemir: Erol
  • Kida Khodr Ramadan: Barut
  • Arnel Taci: Crille
  • Kai Michael Müller: Matze
  • Hans Löw: Kommissar Gerber
  • Jan Henrik Stahlberg: Dr. Peters
  • Amy Mußul: Lisa
  • Georg Friedrich: Holger Hagenbeck
  • Marc Zwinz: Strippe
  • Henriette Müller: Jule
  • Eva Löbau: Elke
  • Fabian Krüger: Rainer der Künstler
  • Stephan Grossmann: Hotte
  • Roland Florstedt: Captain Nemo
  • Franziska Jünger: Simone
  • Stefan Konarske: Dirk
  • Roman Kaminski: Stubenwilli
  • Christian Ulmen: Mann

Der fünfzehnjährige Michael Polischka muss mit seiner Mutter Miriam aus einer Villa im gut situierten Berliner Stadtteil Zehlendorf in den sozial schwachen Bezirk Neukölln ziehen. Dr. Peters, der langjährige Geliebte seiner Mutter, findet sie zu dick und wirft sie deshalb kurzerhand aus der Wohnung.
In Neukölln angekommen, wird Polischka von einer Jugendbande Schutzgeld abgepresst. Mit seinen neuen Schulfreunden Crille und Matze bricht er in einer Zehlendorfer Villa ein, seinem früheren Zuhause, um mit dem Geld die Gang bezahlen zu können. Doch Erol, dem Anführer der Bande, ist das nicht genug. Des Öfteren verprügeln er und seine Bande Michael auf brutale Weise. Die Lage spitzt sich immer weiter zu: Denn während Michael sich immer weiter von seiner Mutter entfremdet – sie versucht, durch neue Männerbekanntschaften wieder zu Wohlstand zu kommen – steht nun auch noch die Polizei vor der Tür, um den Einbruch bei Klaus Peters zu untersuchen. Sein Kumpel Crille, der von seinem Vater geschlagen wird, führt ihn in die Welt der Neuköllner Kleinkriminalität ein und stellt ihn diversen Hehlern und auch dem Dealer Hamal vor. Der Film nimmt eine dramatische Wende, als Michael sich gegen Erol wehrt und diesem dabei die Nase bricht. Erol zückt ein Messer, um sich zu rächen, doch da taucht Barut, die rechte Hand Hamals, auf und rettet ihn. Da Hamal Michael für vertrauenswürdig befindet und einen Drogenkurier mit einem "ehrlichen Gesicht" braucht, stellt er Michael ein.
Michael findet sich in seiner neuen Rolle als Kurier immer besser zurecht, verliert dabei allerdings seine Freunde Crille und Matze. Auch das Verhältnis zu seiner Mutter verschlechtert sich weiter. Eines Nachmittags bekommt er den Auftrag, nicht nur Haschisch auszuliefern, sondern auch Kokain im Wert von 80.000 Euro. Dabei bekommt er einen schockierenden Einblick in die Welt der Süchtigen. Nach dieser Drogenlieferung wird er auf dem Rückweg von Erol und seiner Gang überrascht, der Michaels Rucksack mitsamt dem Drogengeld und Michaels Personalausweis auf das Dach einer gerade abfahrenden S-Bahn wirft. Damit wird Michael für Hamal zum Problem, denn das im Rucksack befindliche Geld könnte die Polizei auf den Plan rufen.








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Foto: Detlev Buck in Hamburg 2010
 Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11011369
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