Keinohrhasen

Keinohrhasen ist eine deutsche Liebeskomödie von und mit Til Schweiger. Die Produktion entstand nach einem Drehbuch Schweigers und der Autorin Anika Decker und handelt vom Berliner Boulevardreporter Ludo Decker, der nach einem öffentlichen Fauxpas zu 300 Sozialstunden in einem Kinderhort verurteilt wird und dort auf seine ehemalige Mitschülerin Anna, gespielt von Nora Tschirner, trifft.

OriginaltitelKeinohrhasen
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2007
Länge115 Minuten
Altersfreigabe12
RegieTil Schweiger
DrehbuchTil Schweiger,
Anika Decker
ProduktionTil Schweiger,
Thomas Zickler
MusikStefan Hansen,
Dirk Reichardt,
Mirko Schaffer
KameraChristof Wahl
SchnittCharles Ladmiral
  • Til Schweiger: Ludo Decker
  • Nora Tschirner: Anna Gotzlowski
  • Matthias Schweighöfer: Moritz
  • Alwara Höfels: Miriam Steinfeld
  • Barbara Rudnik: Lilli
  • Paul Maximilian Schüller: Lollo
  • Brigitte Zeh: Nina
  • Jürgen Vogel: als er selbst
  • Wladimir Klitschko: als er selbst
  • Yvonne Catterfeld: als sie selbst
  • Rick Kavanian: Chefredakteur
  • Emma Schweiger: Cheyenne-Blue
  • Christian Tramitz: Annas Date
  • Wolfgang Stumph: Taxifahrer
  • Armin Rohde: Bello
  • Fahri Yardım: Mucki
  • Sonsee Neu: Richterin
  • Pasquale Aleardi: Ludos Rechtsanwalt
  • Anne-Sophie Briest: Ministerluder Mandy
  • Zora Holt: Kellnerin
  • Gregor Bloéb: Michi Nußbaumer
  • Nina Proll: Daniela Berg
  • Florentine Lahme: One-Night-Stand von Moritz
  • Jeanne Tremsal: One-Night-Stand von Ludo
  • Luna Schweiger: junge Anna
  • Valentin Schweiger: junger Ludo

Ludo Decker ist ein Berliner Boulevardreporter und täglich mit Fotograf Moritz unterwegs, um Prominente für die Tageszeitung „Das Blatt“ zu beobachten. Dies nutzt er auch gern für flüchtige Sexkontakte. Bei einem Interview mit Jürgen Vogel werden sie von diesem jedoch mit einer erfundenen Geschichte über Schönheitsoperationen hereingelegt, was ihm Ärger mit seinem Chefredakteur einbringt.
Als Wladimir Klitschko Yvonne Catterfeld in einem Hotel-Ballsaal einen Heiratsantrag machen will, sind Ludo und Moritz vor Ort, um darüber zu berichten und ihren Schnitzer wieder wettzumachen. Ludo bricht dabei durch die Glaskuppel über dem Saal und fällt in die Torte. Die nicht ganz unparteiische Richterin verurteilt ihn daraufhin zu 300 Sozialstunden in einem Kinderhort. Sollte er sich dort nicht bewähren, würde eine achtmonatige Gefängnisstrafe vollstreckt.
Im Kinderhort begegnet Ludo der Leiterin Anna Gotzlowski. Anna wuchs mit Ludo im selben Viertel auf und wurde während ihrer Kindheit von ihm immer wieder verspottet und sogar misshandelt, indem er sie beispielsweise von einer Gruppe Kinder festhalten ließ, um ihr Magnetsteine gegen die Zahnspange zu werfen. Sie beschließt, Ludos damalige Gemeinheiten zu erwidern, indem sie ihn mit unangenehmen Aufgaben betraut und drangsaliert. Beide streiten sich zwar immer wieder, jedoch kann sich Ludo kaum wehren, da sonst der Widerruf seiner Bewährung droht. Er ist weiterhin an neuen Frauenbekanntschaften interessiert und schläft unter anderem mit der nymphomanen Mutter eines der im Hort betreuten Kinder.
Zu allem Überfluss nimmt Anna den schwierigen Sohn Lollo von Ludos Schwester auf. Erst als sie Lollo, der sich mit einem Dartpfeil im Kopf verletzt hat, gemeinsam ins Krankenhaus bringen, arbeiten sie zum ersten Mal als Team zusammen. So kommen sie sich nach und nach näher und begraben, auch nachdem sich Anna eher unbeholfen für ihr bisheriges Verhalten entschuldigt hat, das Kriegsbeil. Sie beginnen, sich außerhalb des Horts zu treffen, Zeit miteinander zu verbringen und zu reden. Auch die Arbeit im Hort wird Ludo nach und nach sympathischer. Nachdem eines Abends Annas Verabredung mit einem Mann scheitert, klingelt sie betrunken an Ludos Wohnungstür, um sich trösten zu lassen. Die beiden landen im Bett und verbringen die Nacht miteinander. Zwar verneinen beide zunächst den Wunsch nach einer Beziehung, da sie jedoch bis zum Rest von Ludos Zeit im Hort viel miteinander zu tun haben, entsteht zumindest bei Anna die Hoffnung auf mehr. Diese wird jedoch vorerst enttäuscht und auch ihr Versuch, Ludo ihre Liebe zu erklären, scheitert.
Als Ludo bei einem weiteren One-Night-Stand von Anna überrascht wird und sie sich weinend zurückzieht, wird ihm nach und nach klar, dass er mehr für Anna empfindet, als er wahrhaben wollte. Einige Zeit später geht diese eine Beziehung mit Jürgen Vogel ein. Schließlich sprengt er eine Vorstellung während eines Kinderfestivals im Renaissance-Theater und gesteht Anna, die mit den Kindern aus ihrem Hort im Publikum sitzt, dass er sie liebt.
  • Der Film belegt Platz 13 der Liste der erfolgreichsten deutschen Filme in Deutschland seit Beginn der offiziellen Zuschauerzählung 1968.
  •  Die Szenen mit Nora Tschirner und Jürgen Vogel auf dem Roten Teppich beim Deutschen Filmpreis wurden während der Zeremonie beim Deutschen Filmpreis 2007 gedreht









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Foto: Til Schweiger (2018)
 Von Foto: Von Blanka Borová (Karolína Černá), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72866180
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Barfuss

Barfuss ist ein tragikomischer Liebesfilm aus dem Jahre 2005 mit Til Schweiger und Johanna Wokalek in den Hauptrollen. Schweiger war zudem Regisseur, Koproduzent und Kodrehbuchautor.

OriginaltitelBarfuss
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2005
LängeKino: 115 Minuten
DVD: 110 Minuten
Altersfreigabe6
RegieTil Schweiger
DrehbuchTil Schweiger
Jann Preuss
Stephen Zotnowski
Nika von Altenstadt
ProduktionTil Schweiger
Tom Zickler
MusikDirk Reichardt
Stefan Hansen
Max Berghaus
KameraChristof Wahl
SchnittConstantin von Seld
Til Schweiger
  • Til Schweiger: Nick Keller
  • Johanna Wokalek: Leila
  • Nadja Tiller: Frau Keller
  • Steffen Wink: Viktor Keller
  • Michael Mendl: Heinrich Keller
  • Alexandra Neldel: Janine
  • Imogen Kogge: Dr. Blöchinger
  • Paula Paul: Schwester Dorothee
  • Janine Kunze: Sarah Sommer
  • Armin Rohde: Penner
  • Jürgen Vogel: Hausmeister
  • Stefanie Stappenbeck: Jessica
  • Tyron Ricketts: Manager
  • Gerit Kling: Bordsteinschwalbe
  • Eric Judor: Freier
  • Michael Gwisdek: Bahnangestellter
  • Florian Fitz: Beamter
  • Axel Stein: Dieter Huhn
  • Markus Maria Profitlich: Stefan Huhn
  • Mark Keller: Ehrmann
Nick Keller hangelt sich wenig erfolgreich von einem Job zum nächsten. Auf dem Arbeitsamt bescheinigt man ihm, dass er wohl ein Problem damit habe, sich von anderen etwas sagen zu lassen. Als letzte Chance wird er nun als Reinigungskraft in eine psychiatrische Klinik vermittelt. Aufgrund seiner Berufsauffassung wird er noch am selben Tag wieder entlassen. Zufällig rettet er die an posttraumatischen Belastungsstörungen leidende 19-jährige Patientin Leila vor dem Selbstmord, als sie gerade dabei ist, sich zu erhängen. Daraufhin folgt sie ihm heimlich aus der Klinik und läuft barfuß bis zu seiner Wohnung. Sie trägt niemals Schuhe, da sie ihre Füße nicht einsperren will. Widerwillig lässt er Leila eine Nacht bei sich übernachten und will sie am nächsten Tag zurückbringen.
Leila wurde ihr Leben lang von ihrer verstorbenen Mutter zuhause eingesperrt und ihr war jeglicher Kontakt mit anderen Menschen verboten. Sie wurde in die Klinik eingeliefert, da sie durch unterlassene Hilfeleistung bei einem Herzinfarkt ihrer Mutter zu deren Tod beitrug. Leila ist sehr naiv und geistig noch ein Kind; so nimmt sie alles wörtlich, was man ihr sagt, und gerät bei körperlichem Kontakt mit Fremden schnell in Panik.
Nick hat zu seinem einflussreichen und wohlhabenden Stiefvater sowie zu seinem Bruder Viktor kein gutes Verhältnis. Er wird von seiner Mutter daran erinnert, dass er zur Hochzeit seines Bruders mit Nicks ehemaliger Freundin eingeladen ist, wo er sich mit seinem Stiefvater auch versöhnen und dessen Angebot annehmen soll, bei ihm im Familienbetrieb zu arbeiten. Dies hat Nick bisher aus Stolz immer abgelehnt und behauptet, er wäre beruflich selbständig und erfolgreich. Da er inzwischen finanziell am Ende ist, will er nun das Angebot annehmen und nimmt Leila notgedrungen mit auf die lange Reise. Aus dem Nachtzug fliegen die beiden aufgrund fehlender Tickets wieder raus. Danach stiehlt Nick ein Auto und versucht dieses zu verkaufen, um an Geld zu kommen, da er als Hochzeitsgeschenk einen teuren Designer-Kühlschrank versprochen hat. Während der Reise entsteht allmählich eine Liebesbeziehung zwischen Nick und Leila.
  • In der Szene mit den Polizisten in der Klinik spielt Kameramann Christof Wahl den zweiten Polizisten und Til Schweigers damalige Ehefrau Dana eine Krankenschwester. Schweigers Tochter Emma ist auf der Hochzeit als Gast zu sehen.
  •  2014 erschien eine US-amerikanische Neuverfilmung des gleichen Drehbuches unter dem Namen Barefoot mit Evan Rachel Wood und Scott Speedman in den Hauptrollen







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Foto: Til Schweiger (2018)
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Der Eisbär

Der Eisbär ist eine deutsche Thriller-Komödie aus dem Jahre 1998 und ist die erste Regiearbeit von Til Schweiger, der im Film auch die Hauptrolle spielt.

OriginaltitelDer Eisbär
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1998
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieTil Schweiger,
Granz Henman
DrehbuchGranz Henman
ProduktionVesna Jovanoska
MusikKlaus Badelt,
Henning Lohner
KameraGreg Littlewood
SchnittAlexander Berner
Besetzung
  • Til Schweiger: Leo
  • Karina Krawczyk: Nico
  • Benno Fürmann: Fabian
  • Florian Lukas: Reza
  • Jürgen Tarrach: Manni
  • Vladimir Weigl: Thomas
  • Thierry van Werveke: Norbert
  • Robert Viktor Minich: Boris
  • Ralph Herforth: Zivilpolizist
  • Ralf Richter: Zivilpolizist
  • Leonard Lansink: Barkeeper Paul's Eck
  • Leander Haußmann: Stephan
  • August Schmölzer: Heinz
  • Willi Thomczyk: Alfred
  • Christof Wackernagel: Fritz
  • Katharina Thalbach: Hilde
  • Manfred Lehmann: Agent
  • Peter Maffay: Alex
  • Heiner Lauterbach: Gesundheitsinspektor
  • Tom Gerhardt: Manager American Diner

Der Film beginnt damit, dass ein schwerverletzter Mann einen eleganten Mercedes-Oldtimer zum cholerischen Gangsterboss „Gesundheitsinspektor“ fährt. Der Gesundheitsinspektor steigt zu dem Mann in den Wagen, ist erbost darüber, dass in seinem Wagen offensichtlich massenhaft Burger verputzt worden sind, und fragt den Mann, wer das gewesen sei; doch dieser bekommt kein Wort heraus, da er schwer verletzt ist. Der Gesundheitsinspektor schaltet daraufhin das Autoradio aus und löst damit eine vorher installierte Autobombe aus.
Danach setzt die eigentliche Filmhandlung ein, die einige Stunden vor der Explosion des Wagens spielt. Die attraktive Berufskillerin Nico wird von zwei Komplizen beauftragt, den Oldtimer zum Gesundheitsinspektor zu bringen. Hier wurde eine Bombe installiert, die diesen töten soll. Sollte dieser Plan scheitern, werde keiner von ihnen diese Nacht überleben, mutmaßt einer der Ganoven. Nico fährt los und lässt sich den Wagen von den beiden infantilen jungen Männern Fabian und Reza stehlen. Diese fahren nun durch die nächtliche Stadt, um mit dem Wagen Mädchen anzubaggern. Als sie eine von Nicos Schusswaffen entdecken, begehen sie einen skurrilen Überfall auf ein Fast-Food-Restaurant: Statt Geld verlangen sie 40 „Fleischbrötchen“. Verzweifelt setzt sich Nico in die Kneipe Pauls Eck, um sich zu betrinken.
Leo arbeitet unter dem bekannten Decknamen „Eisbär“ als Killer. Bei seinem letzten Auftrag tötet er die Zielperson, die jedoch am Leben hätte bleiben sollen. Diese Nachricht erreicht Leo aber erst, als der Auftrag bereits ausgeführt ist. Die Schergen seines Bosses, des Gesundheitsinspektors, suchen ihn deshalb, um ihn zu beseitigen. Verzweifelt setzt auch er sich in die Kneipe Pauls Eck. Dort lernt er Nico kennen und verliebt sich in sie.
Im Finale treffen alle Parteien in einem Mexican standoff aufeinander: Leo und Nico, Fabian und Reza, die Verfolger Leos und zwei Polizisten. Sie bedrohen sich gegenseitig mit Handfeuerwaffen und schreien sich hysterisch an. Bei dem anschließenden Schusswechsel zwischen der Polizei und den Killern werden die meisten Beteiligten getötet. Auch Nico und Leo werden von Kugeln getroffen. Außer den vieren überlebt auch einer der Killer, die Leo töten sollten, die Schießerei. Dieser ist der Mann, der den Wagen dann in der Anfangsszene zum Gesundheitsinspektor fährt, so dass unbeabsichtigt der Mordanschlag auf den Gangsterboss doch noch glückt.
Leo fährt Fabian, Reza und Nico aus der Stadt. Mitten auf der Autobahn lässt er Fabian und Reza laufen, drückt ihnen vorher noch einen Batzen Geld in die Hand und fährt dann mit Nico auf eine entlegene Wiese. Dort erliegen beide schließlich im Auto ebenfalls ihren Schusswunden. Fabian und Reza fahren per Anhalter in einem LKW mit und freuen sich über das Geld.
  • Eine der letzten Szenen, das Aufeinandertreffen vor der Kneipe, ist ein Zitat des Motivs aus True Romance.
  •  Die Szene des Burger-Überfalls ist eine fast identische Umsetzung aus Haruki Murakami's The Elefant Vanishes - The Second Bakery Attack.







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Foto: Til Schweiger (2018)
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Wuff – Folge dem Hund

Wuff – Folge dem Hund (Arbeitstitel: Alles Wuff) ist eine deutsche romantische Filmkomödie von Detlev Buck aus dem Jahr 2018 mit Emily Cox, Johanna Wokalek, Marie Burchard, Maite Kelly, Kostja Ullmann, Frederick Lau, Urs Jucker und Bastian Reiber.

OriginaltitelWuff – Folge dem Hund
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2018
Länge114 Minuten
Altersfreigabe6
RegieDetlev Buck
DrehbuchDetlev Buck,
Andrea Willson
ProduktionChristoph Daniel,
Marc Schmidheiny,
Detlev Buck,
Sonja Schmitt
MusikBowen Liu
KameraMarc Achenbach
SchnittDirk Grau
Besetzung
  • Emily Cox: Ella
  • Johanna Wokalek: Cécile
  • Maite Kelly: Lulu
  • Marie Burchard: Silke
  • Kostja Ullmann: Daniel
  • Frederick Lau: Oli Simon
  • Urs Jucker: Max
  • Bastian Reiber: Prof. Dr. Seligmann
  • Katharina Thalbach: Esther Klein
  • Judy Winter: Ellas Mutter
  • Holger Stockhaus: Oscar
  • Stefanie Giesinger: Kiera Kowalski
  • Harald Martenstein: Verlagschef Harald
  • Kida Khodr Ramadan: Balthasar Ramadan
  • Lorna Ishema: Oberschwester Ayna Miller
  • Detlev Buck: Sandro
  • Gerdy Zint: Krüger
  • Karim Günes: Jannis Mickels
  • Louis Held: Pete Stark
  • Aurel Mertz: Shane Otto
  • Joél Sansi: Lukas
  • Milan Peschel: Fan
  • Jaecki Schwarz: Spaziergänger mit Basset
  • Ferdinand von Schirach: Mann mit Dackel
  • Bettina Lohmeyer: Frau mit Hundewelpen
  • Peter Miklusz: Pokerspieler
  • Maximilian Jaenisch: Pokerspieler 2
  • Elena Carrière: Freya
  • Guido Maria Kretschmer

Im Mittelpunkt stehen die vier Freundinnen Ella, Cécile, Lulu und Silke, deren Leben und Beziehungen in mehreren Episoden durch ihre Hunde beeinflusst werden. Die Journalistin Ella wurde gerade von ihrem Freund Oscar verlassen und nimmt den Mischling Bozer bei sich auf. Als der Reißaus nimmt, führt sie das in die Arme des attraktiven Daniel. Cécile hat eine Ehekrise und steht kurz vor der Scheidung von ihrem Mann Max. Ihr Hund Simpson ist nicht nur für ihre Kinder da, es gelingt ihm sogar den Familienfrieden zu retten.
Katzenfreundin Lulu trifft sich währenddessen mit ihrem neuen Schwarm, dem Hundeliebhaber Prof. Dr. Seligmann. Silke versteht sich zwar als professionelle Hundetrainerin ausgezeichnet mit Vierbeinern, dafür tut sie sich mit Menschen eher schwer. Zumindest bis sie auf Ex-Profifußballer Oli trifft. Der ist leicht überfordert nachdem er sich unerwartet um Hündin Elfriede kümmern muss und besucht daher einen Kurs von Silke, die ihm sehr sympathisch ist. Die Instinkte der Hunde sorgen schließlich dafür, dass sich die Lebenswege Richtung Happy End bewegen









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Asphaltgorillas

Asphaltgorillas (Arbeitstitel Gorillas) ist ein Filmdrama von Detlev Buck, das am 30. August 2018 in die deutschen Kinos kam. Der Film basiert auf Motiven einer Kurzgeschichte von Ferdinand von Schirach um einen jungen Mann, der nicht länger nur der Handlanger seines Bosses sein will, erweitert diese aber um zusätzliche Charaktere, Handlungsstränge und Motive. Die Premiere erfolgte am 4. Juli 2018 beim Filmfest München.

OriginaltitelAsphaltgorillas
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2018
Länge103 Minuten
Altersfreigabe12
RegieDetlev Buck
DrehbuchDetlev Buck,
Cüneyt Kaya,
Constantin Lieb
ProduktionViola Jäger
MusikBowen Liu,
Pierre Baigorry,
Torsten Reibold
KameraMarc Achenbach
SchnittDirk Grau

Atris arbeitet als Drogendealer für den Berliner Gangsterboss El Keitar. Zufällig trifft er nachts auf seinen Kindheitsfreund Frank, dessen glamouröse Erscheinung starken Eindruck auf Atris macht, der allerdings nicht weiß, dass es sich dabei lediglich um eine Fassade von Franks Hochstaplertum handelt. Frank bietet Atris eine Möglichkeit an, sich endlich aus seinem (klein)kriminellen Umfeld zu lösen, indem er ihm bei einem groß angelegten Falschgeld-Deal, den er mit den Triaden abziehen will, behilflich sein soll. Gleichzeitig lernt Atris die Ladendiebin Marie kennen, die sich selbstbewusst und angstfrei in Atris machohafter „Gorilla“-Lebenswelt bewegt und deren patriarchaler Machtstruktur nicht folgt. Atris beschließt, zu ihr zu stehen und sich von El Keitar zu lösen. Er sagt zu, bei Franks Falschgeld-Deal als Bote mitzumachen, um mit seinem versprochenen Anteil gemeinsam mit Marie nach Tokyo reisen zu können. Als Frank allerdings nicht wie erhofft das notwendige Eigenkapital für den Falschgeld-Deal von seiner Freundin Oxana bekommt, heckt er gemeinsam mit dem halbseidenen Kriminellen Ronny einen Plan aus, wie sie an das Falschgeld der Triaden gelangen ohne dafür bezahlen zu müssen. Franks Idee die Falschgeldtasche durch ein inszeniertes Ablenkungsmanöver zu vertauschen und seinen einstigen Freund Atris in Oxanas Wohnung, dem vereinbarten Ort der Geldübergabe, damit ans Messer zu liefern, scheint zunächst auch aufzugehen. Weil Ronny allerdings nicht auf Frank wartet, sondern die Blüten zurück in die Wohnung von Oxana bringt, entgleitet ihm die Situation. Gleichzeitig muss Atris damit kämpfen, von seinem Freund verraten worden zu sein und gerät immer tiefer in eine chaotische Spirale aus Gefahren und Absurditäten, aus der ihn am Ende nur noch Marie helfen kann, die sich dafür eigenmächtig die Hälfte des Falschgelds nimmt und ihm damit vorführt, dass er nicht glauben soll, der Held der Geschichte zu sein. Am Schluss des Films sieht man die beiden gemeinsam in Tokyo, wo sie das Falschgeld gegen richtige Geldscheine tauschen
Besetzung
Samuel Schneider: Atris
Jannis Niewöhner: Frank
Kida Khodr Ramadan: El Keitar
Ella Rumpf: Marie
Oktay Özdemir: Mo
Uisenma Borchu: mongolische Killerin
Stefanie Giesinger: Oxana
Georg Friedrich: Ronny
Erdoğan Atalay: Hassan
Stipe Erceg: Bodyguard Omar
SSIO: Kotti-Boss
Gerdy Zint: Dejan
Capital Bra: Junger Grasdealer
Nura Habib Omer: Ceylan








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Foto: Detlev Buck in Hamburg 2010
 Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11011369
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Die Vermessung der Welt

Die Vermessung der Welt ist ein deutsch-österreichischer 3D-Spielfilm aus dem Jahr 2012. Es handelt sich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann aus dem Jahr 2005.
OriginaltitelDie Vermessung der Welt
ProduktionslandDeutschland, Österreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2012
Länge119 Minuten
Altersfreigabe12
RegieDetlev Buck
DrehbuchDaniel Kehlmann
Detlev Buck
Daniel Nocke
ProduktionClaus Boje
Detlev Buck
MusikEnis Rotthoff
KameraSławomir Idziak
SchnittDirk Grau
Besetzung
  • Florian David Fitz: Carl Friedrich Gauß
  • Albrecht Schuch: Alexander von Humboldt
  • Jérémy Kapone: Aimé Bonpland
  • Vicky Krieps: Johanna Gauß
  • Katharina Thalbach: Dorothea Gauß (Mutter)
  • Guntbert Warns: Gerhard Dietrich Gauß (Vater)
  • David Kross: Eugen Gauß (Sohn)
  • Sunnyi Melles: Marie Elizabeth von Humboldt (Mutter)
  • Karl Markovics: Lehrer Büttner
  • Michael Maertens: Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig
  • Max Giermann: Mann vom Militär
  • Michael Schenk: König Friedrich Wilhelm III. von Preußen
  • Georg Friedrich: Sklavenhändler
  • Lennart Hänsel: Carl Friedrich Gauß (jung)
  • Aaron Denkel: Alexander von Humboldt (jung)
  • Mercedes Jadea Diaz: Johanna Gauß (jung)
  • Anna Unterberger: Minna
  • Peter Matić: Immanuel Kant
  • Alex Brendemühl: Pater Zea
  • Thomas Loibl: Barbier
  • Daniel Kehlmann: Erzähler

Der Film schildert das Leben des genialen Mathematikers Carl Friedrich Gauß und des wissbegierigen Naturforschers Alexander von Humboldt, von denen jeder auf seine Weise der Menschheit zu mehr Wissen verhilft. Während Alexander von Humboldt die große, weite Welt bereist und Landschaft, Flora und Fauna erforscht, kommt Carl Friedrich Gauß in seinem vertrauten Umfeld aus sich heraus zu herausragenden neuen mathematischen Erkenntnissen.













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Foto: Detlev Buck in Hamburg 2010
 Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11011369
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Rubbeldiekatz 👍

Rubbeldiekatz ist eine deutsche Travestiekomödie von Detlev Buck aus dem Jahr 2011. Die Produktion entstand nach einem Drehbuch Bucks und der Autorin Anika Decker und handelt von dem Berliner Nachwuchsschauspieler Alexander Honk, gespielt von Matthias Schweighöfer, der sich auf der Suche nach dem großen Durchbruch als Frau verkleidet

OriginaltitelRubbeldiekatz
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2011
Länge113 Minuten
Altersfreigabe12
RegieDetlev Buck
DrehbuchDetlev Buck
Anika Decker
ProduktionHenning Ferber
Marcus Welke
MusikEnis Rotthoff
KameraMarc Achenbach
SchnittDirk Grau
Besetzung
  • Matthias Schweighöfer: Alexander Honk
  • Alexandra Maria Lara: Sarah Voss
  • Detlev Buck: Jürgen Honk
  • Maximilian Brückner: Basti Honk
  • Denis Moschitto: Jan
  • Max von Thun: Thomas
  • Max Giermann: Jörg
  • Sunnyi Melles: Annegret
  • Susanne Bormann: Maike
  • Milan Peschel: Kostümbildner
  • Joachim Meyerhoff: Regisseur
  • Katharina Marie Schubert: Regieassistentin
  • Josefine Preuß: Benita
  • Palina Rojinski: Jasmina Voss
  • Hans Löw: Ralf
  • Sebastian Soukup: Autor
  • Guido Maria Kretschmer: Steward
Der Schauspieler Alexander Honk tritt im lokalen Theater als Hauptdarsteller im Theaterstück Charleys Tante auf, wo er einen sich als Frau verkleidenden Mann spielt. Um an eine Rolle in einem Hollywoodfilm über die Zeit des Nationalsozialismus zu kommen, verkleidet Honk sich als Frau und tritt das Casting als Alexandra an. Der Regisseur besetzt ihn, in der Annahme, Alexandra sei wirklich eine Frau. Als Alex mit seinen Brüdern und ihrem Kumpel, mit dem die Brüder zusammen wohnen, den Erfolg im verschneiten Park feiert, trifft er die Schauspielerin Sarah Voss. Diese hat sich gerade von ihrem Freund, der sie betrogen hat, getrennt und verbringt spontan die Nacht mit Alex. Als die beiden aufwachen, muss sie schnell zum Dreh – Alex ebenfalls. Dort angekommen trifft er – als Frau verkleidet – Sarah wieder, zu der er in seiner Filmrolle eine lesbische Beziehung hat. Sarah erkennt die verkleidete Alexandra nicht wieder und lernt sie als beste Freundin kennen. Ohne Verkleidung sieht sie Alex allerdings lange nicht mehr.
Am Filmset tauchen auch Alexanders Brüder Jürgen, Basti und ihr Kumpel Jan sowie seine Exfreundin Maike auf und sorgen bei ihm für zusätzlichen Stress. Im weiteren Verlauf verbringt Sarah eine Nacht mit dem Schauspieler Thomas, der ebenfalls in dem Filmprojekt mitwirkt. Als Hitler-Darsteller Jörg, Thomas, Alexandra und Sarah zusammen in eine Bar gehen, macht Jörg seine Zuneigung zu Alexandra deutlich; „diese“ ist allerdings in Sarah verliebt und versucht, ihr Thomas auszureden. Als am Set auffällt, dass Alexandra keine wirkliche Frau ist, unterschreibt Alex eine Verschwiegenheitserklärung und wird des Geländes verwiesen. Sarah verzeiht ihm die Lüge nicht, und Alex kehrt an das Theater zurück. Als die in Hollywood lebende Sarah ihren nächsten Film an der Nordsee dreht, sucht Alex sie dort auf und gesteht, sie immer noch zu lieben. Sie weist ihn ab. Zurück in Berlin kommt Sarah jedoch zu Alex ans Theater. Die beiden küssen sich und Alex bringt sie mit zu sich nach Hause, in seine Wohngemeinschaft.
  • Die jüdische Redensart „Rubbel die Katz'“ als Aufforderung zu schnellem Handeln geht auf die Geldkatze zurück. Diese wurde als Vorläufer des Portemonnaies am Gürtel zur Aufbewahrung von Münzen getragen. Wer bei Preisverhandlungen die Katze „rubbelte“, zählte die in den Säckchen enthaltenen Münzen durch Drüberstreichen, ohne sie dafür zu entnehmen – stand also kurz vor einer Kaufentscheidung








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