Beste Zeit

  Beste Zeit ist ein deutscher Spielfilm von Marcus H. Rosenmüller aus dem Jahr 2007. Es ist der erste Teil einer Coming-of-Age-Trilogie über das Aufwachsen in der oberbayerischen Provinz. Die Hauptrollen spielen Anna Maria Sturm und Rosalie Thomass. Der von Monaco Film und dem Bayerischen Rundfunk koproduzierte Film kam 2007 in die Kinos und wurde 2010 erstmals im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

 

OriginaltitelBeste Zeit
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2007
Länge95 Minuten
Altersfreigabe6
RegieMarcus H. Rosenmüller
DrehbuchKarin Michalke
ProduktionNils Dünker,
Jan Kromschröder
MusikGerd Baumann
KameraHelmut Pirnat
SchnittAnne Loewer
Besetzung
  • Anna Maria Sturm: Kati
  • Rosalie Thomass: Jo
  • Johanna Bittenbinder: Katis Mutter
  • Andreas Giebel: Katis Vater
  • Ferdinand Schmidt-Modrow: Rocky
  • Volker Bruch: Toni
  • Stefan Murr: Lugge
  • Bettina Redlich: Jos Mutter
  • Peter Mitterrutzner: Katis Opa
  • Florian Brückner: Mike
  • Martin Wenzl: Bill
  • Tommy Schwimmer: Hatsch
  • Roland Schreglmann: Elvis
  • David Zimmerschied: Steve
  • Stefan Betz: Theo
  • Luise Kinseher: Elfi
  • Christian Lerch: Müllfahrer
  • Christiane Blumhoff: Tante Anni
  • Isabella Jantz: Evelyn
  • Laura Maire: Sabine
  • Stephan Zinner: Marco
  • Monika Manz: Heinzel Helga

Der Film beschreibt das Leben der 17-jährigen Kati, die mit ihrer engen Freundin Jo gerne einmal die Welt bereisen würde. Kati klettert oft nachts vom Balkon, um sich mit Jo zu treffen und im VW-Bus ihrer relativ strengen Eltern über Feldwege zu brettern. Sie philosophieren, trinken und rauchen dabei.
Kati hat einen Verehrer, Mike, der bei der Bundeswehr ist. Kati schwärmt für ihn, doch Jo erkennt, dass er sie nicht liebt. An ihrem Geburtstag bekommt Kati einen Brief mit der Zusage für ein einjähriges Austauschprogramm in Amerika. Nachts trampen sie zur Disko M1, um Mike dort zu treffen. Doch er hat nicht an den Geburtstag gedacht und ist schon auf dem Weg zur nächsten Disko, während Kati und Jo nach Hause laufen müssen.
Kati und ihr Vater streiten sich immer häufiger, da sie gegenseitig kaum Verständnis aufbringen. Eines Nachts bleiben Kati und Jo mit dem VW-Bus kurz vor dem Bauernhof ihrer Eltern in einer Baustelle stecken und können das Auto nicht herausziehen. Kati ruft Mike an, der gerade bei einer Spielerbesprechung der Fußballmannschaft ist, doch er kommt ihr nicht zu Hilfe. Daher hilft ihr guter Freund Rocky, der schließlich Toni mit einem Gülleselbstfahrer als Abschleppfahrzeug organisiert und Katis Eltern auf der Straße aufhält, damit die Mädchen nicht auffliegen.

 






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Bild:
Marcus H. Rosenmueller bei der Premiere von "Sommer in Orange"  Von B. Erdoedy - B. Erdoedy, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16100024

 

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Schwere Jungs

  Schwere Jungs ist eine deutsche Filmkomödie von Marcus H. Rosenmüller aus dem Jahr 2006. Sebastian Bezzel spielt einen deutschen Bobfahrer, der in den frühen 1950er Jahren versucht, sportliche Erfolge zu erringen. Die Uraufführung war bei den Hofer Filmtagen 2006, der Kinostart am 18. Januar 2007.

 

OriginaltitelSchwere Jungs
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2006
Länge94 Minuten
Altersfreigabe6
RegieMarcus H. Rosenmüller
DrehbuchPhilipp Roth
ProduktionMolly von Fürstenberg,
Viola Jäger,
Harald Kügler
MusikGerd Baumann
KameraTorsten Breuer
SchnittAnne Loewer
Besetzung
  • Sebastian Bezzel: Gamser
  • Michael A. Grimm: Franzl
  • Antoine Monot, Jr.: Gustl
  • Simon Schwarz: Leusl-Peter
  • Nicholas Ofczarek: Dorfler
  • Lisa Maria Potthoff: Gerdi
  • Liane Forestieri: Rosi Gamser
  • Rike Schmid: Anna Dorfler
  • Barbara Bauer: Ursel
  • Bastian Pastewka: Funktionär von Hase
  • Horst Krause: Delegationsleiter
  • Daniel Zillmann: Toni
  • Denise Zich: Johanna Mücke
  • Rainer Basedow: Bobclub-Präsident
  • Maximilian Brückner: Reporter Robert
  • Stefanie von Poser: Junge Frau
  • Daniela Koch: Inga
  • Stefan Betz: Basti

Garmisch-Partenkirchen 1936: Während im Ort gerade die echten Olympischen Winterspiele stattfinden, veranstaltet die Dorfjugend ihre eigenen Winterspiele. Beim Schlittenrennen löst sich an Gamsers selbstgebauten Schlitten eine Schraube, weswegen er und seine Mannschaft sich dem Dorfler geschlagen geben müssen.
16 Jahre später ist Gamser nun Schreiner, erbte jedoch einen verschuldeten Betrieb, weswegen er und seine Frau Rosi ein bescheidenes Leben führen müssen. Der Dorfler hingegen, immer schon im Wohlstand lebend, erbte die erfolgreiche Brauerei seines Vaters. Die Rivalität aus Kindertagen zwischen Gamser und Dorfler hält immer noch an. Für die befreundeten Ehefrauen der beiden Erzrivalen, Gamsers schwangere Gattin Rosi und Dorflers frisch vermählte Ehefrau Anna aus Norddeutschland, ist die Situation schwierig. Sie wollen den Streit zwischen den beiden schlichten und so das Dorf wieder vereinen. Aber sie haben die Rechnung ohne den wohlhabenden Brauereibesitzer Dorfler und den ewigen Verlierer Gamser gemacht.
Nachdem Dorfler mit seiner Mannschaft die Bobweltmeisterschaft gewinnt und nun an den Olympischen Winterspielen in Oslo teilnimmt, beschließt Gamser, selbst eine Bobmannschaft aufzustellen, um es dem Dorfler zu zeigen. Für die Gründung einer Mannschaft überzeugt er seine drei alten Freunde, den Wirt Franzl, den Kapellmeister Leusl Peter, der unter seiner dominanten Frau leidet, und den Gustl. Nach einigem Training und wider den Spott der gegnerischen Mannschaft, schaffen es die vier, sich für die Spiele in Oslo, bei denen erstmals seit Kriegsende wieder deutsche Teilnehmer zugelassen sind und zwei deutsche Mannschaften teilnehmen dürfen, zu qualifizieren.
Schließlich beginnen in Oslo die Spiele. Doch neben den rein sportlichen Hindernissen gilt es auch noch, mit einer Menge anderer Probleme fertigzuwerden, wie Ehekrach, tief verankerte Feindschaften und finanzielle Schwierigkeiten. Nach den Trainingsläufen ist Gamsers Mannschaft dann tatsächlich besser als die von Dorfler, doch insgesamt halten sich beide deutsche Mannschaften nur im Teilnehmermittelfeld. Dann stellt Gamser fest, dass er zwar der bessere Fahrer der beiden ist, doch dass beide Mannschaften zusammenarbeiten müssten, falls sie für Deutschland eine Medaille gewinnen wollen.

 






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Wer früher stirbt ist länger tot

  Wer früher stirbt ist länger tot ist eine im Jahr 2006 erschienene deutsche Filmkomödie von Marcus H. Rosenmüller. 1,8 Millionen Kinobesucher sahen die von Roxy Film in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk produzierte oberbayerische Lausbubengeschichte, die von einem beträchtlichen Magischen Realismus geprägt ist

 

OriginaltitelWer früher stirbt ist länger tot
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch (Bairisch)
Jahr2006
Länge105 Minuten
Altersfreigabe6
RegieMarcus H. Rosenmüller
DrehbuchMarcus H. Rosenmüller
Christian Lerch
ProduktionRoxy Film
(Annie Brunner,
Andreas Richter,
Ursula Woerner),
Bayerischer Rundfunk
MusikGerd Baumann
KameraStefan Biebl
SchnittSusanne Hartmann
Anja Pohl
Besetzung
  • Markus Krojer: Sebastian Schneider
  • Fritz Karl: Lorenz Schneider
  • Jule Ronstedt: Veronika Dorstreiter
  • Jürgen Tonkel: Alfred Dorstreiter
  • Saskia Vester: Frau Kramer
  • Franz-Xaver Brückner: Franz Schneider
  • Hans Schuler: Sepp Graudinger
  • Sepp Schauer: Proske
  • Pia Lautenbacher: Evi Kramer
  • Klausi Steinbacher: Toni
  • Heinz-Josef Braun: Gumberger
  • Tim Seyfi: Kaffl

 Im fiktiven oberbayerischen Dorf Germringen lebt der elfjährige Sebastian Schneider zusammen mit seinem alleinerziehenden Vater Lorenz, dem Wirt der Gaststätte „Kandler“, und seinem älteren Bruder Franz.
Sebastian ist ein Lausbub, der eines Tages im Streit von seinem Bruder erfährt, dass seine Mutter Sophie nicht, wie bislang ihm gegenüber behauptet worden ist, bei einem Unfall, sondern bei Sebastians Geburt starb. Der wütende Bruder beschuldigt Sebastian, die alleinige Schuld am Tod der Mutter zu tragen. Sebastian nimmt sich die Vorwürfe sehr zu Herzen und fühlt sich fortan schuldig. Franz erzählt ihm auch, dass man nach dem Tode im Fegefeuer büßen müsse, wenn man zu viele Sünden begangen habe.
Während er sich in seinem Kinderzimmer mit Vorwürfen plagt, proben einige Dorfbewohner in der väterlichen Wirtschaft ein Lustspiel, in dem ein Hexenprozess stattfindet. Sebastian hört Auszüge dieses Stückes und vermengt in regelmäßigen Albträumen seine Selbstvorwürfe und Vorstellungen vom Jüngsten Gericht miteinander. Sebastian hat bereits eine Menge Streiche gespielt und stellt sich vor, dass er zu „14 Jahre[n] Fegefeuer“ verurteilt wird. Um diesem Schicksal zu entgehen, versucht er unsterblich zu werden. Er lernt, dass man unsterblich werden kann, indem man sich fortpflanzt. Als er seine hübsche Lehrerin Frau Dorstreiter fragt, ob sie „eventuell mit ihm vögeln wolle“, handelt er sich Ärger ein. Danach beschließt er, Gitarre zu lernen, denn bei einem Schulausflug hat er von Radiomoderator Alfred, dem Ehemann seiner Lehrerin Frau Dorstreiter, erfahren, dass man durch Musik unsterblich werden kann.
Als Sebastian bemerkt, dass das Unsterblichwerden nicht möglich ist, beschließt er, für seinen Vater eine neue Frau zu suchen, um sich von seinen Sünden reinzuwaschen und seine vermeintliche Schuld wiedergutzumachen. Hierbei bekommt er Unterstützung von seiner Schulfreundin Evi, die in Sebastian verliebt ist. Sebastian versucht seinen Vater mit Evis Mutter zu verkuppeln, da diese die Kriterien erfüllt, die eine Frau laut Stammtischmeinung haben müsse: „A Grips, a Gschick und an gscheiden Arsch“. Außerdem kann sie „Leviten lesen“. Beide Kinder versuchen, das Verkuppeln durch ein Gebet zu unterstützen. Ihre Gebete werden jedoch nur in Bezug auf Lorenz Schneider erhört, der sich in Sebastians Lehrerin Frau Dorstreiter verliebt – sie erwidert seine Gefühle.
Allerdings steht Sebastian nun schon vor dem nächsten Problem: Seine Lehrerin ist mit Radiomoderator Alfred verheiratet.

 






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Der letzte Bulle

  Der letzte Bulle ist eine Action-Komödie von Peter Thorwarth, die am 7. November 2019 in die deutschen Kinos kam.

OriginaltitelDer letzte Bulle
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2019
RegiePeter Thorwarth
DrehbuchStefan Holtz,
Peter Thorwarth
ProduktionChristian Becker,
Tina Kringer
KameraChristian Stangassinger
Besetzung
  • Henning Baum: Mick Brisgau
  • Maximilian Grill: Andreas Kringge
  • Florence Kasumba: Kriemhild Magunda
  • Ralf Moeller: Ralle
  • Leonie Brill: Isabelle / Lisa, jung
  • Jannik Kloft: Mick (jung)
  • Daniele Rizzo: SchuPo Kai
  • Tatjana Clasing: Uschi
  • Leni Speidel: Tina Peters
  • Erhan Erdogan: Polizeiarzt
  • Cem Aydin: Cem
  • Dmitry Brauer: Igor
  • Patrick Pfaff: Hulle
  • Jonathan Beck: Kaminski, jung
  • Panagiota Dimareli: Schwester Maike
  • Sahin Eryilmaz: Özgür
  • Nele Kiper: Jenny
  • Daniela Lebang: Sabine

Die Filmregie führt Peter Thorwarth. Wie in der gleichnamigen Fernsehserie ist Henning Baum in der Rolle von Mick Brisgau zu sehen, ebenso spielen Maximilian Grill und Tatjana Clasing wie in der Serie die Rollen des Andreas Kringge bzw. der Kneipenwirtin Uschi Nowatzki.
Der Film erhielt eine Produktionsförderung von der Film- und Medienstiftung NRW in Höhe von 900.000 Euro

Doro Pesch steuerte für den Soundtrack auf den persönlichen Wunsch des Regisseurs Peter Thorwarth eine neue Version des Songs Holding Out for a Hero von Bonnie Tyler aus dem Jahr 1984 bei.

 


Peter Thorwarth (2014)


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Bild: Peter Thorwarth (2014) Von Michael Schilling - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30602657

 

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Nicht mein Tag

  Nicht mein Tag ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ralf Husmann. Der Film des Regisseurs Peter Thorwarth kam am 16. Januar 2014 in die deutschen Kinos. Bereits am 12. Januar 2014 feierte die Komödie im UCI Kino im Ruhrpark Bochum ihre Weltpremiere

 

Till Reiners, der früher einmal Rockmusiker war, ist von seinem eintönigen Leben, seiner Arbeit als Bankangestellter und der Ehe mit seiner Frau Miriam frustriert. Der Kleinkriminelle Nappo versucht in der Bank einen Kredit für den Kauf eines alten Ford Mustang zu beantragen, der ihm von Reiners aber mangels Sicherheiten verweigert wird. Am nächsten Tag überfällt Nappo die Bank in einem Mr.-T-Kostüm und wird von seinem Fluchtwagenfahrer im Stich gelassen. Er will zuerst eine Kollegin von Reiners als Geisel mitnehmen, der sich aber einmischt, sodass Nappo schließlich Reiners selbst als Geisel nimmt und sie mit dessen Auto vor der anrückenden Polizei fliehen.

OriginaltitelNicht mein Tag
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Länge110 Minuten
Altersfreigabe12
RegiePeter Thorwarth
DrehbuchStefan Holtz,
Peter Thorwarth
ProduktionTil Schweiger,
Christian Becker,
Marcus Machura,
Thomas Zickler
KameraJan Fehse
SchnittAndreas Menn
Besetzung
  • Moritz Bleibtreu: Frank „Nappo“ Navrocki
  • Axel Stein: Till Reiners
  • Jasmin Gerat: Nadine
  • Anna Maria Mühe: Miriam Reiners
  • Ralf Richter: Langer
  • Nele Kiper: Ina
  • Ben Ruedinger: Uwe
  • Kasem Hoxha: Sokol
  • Bekim Guri: Armando
  • Tobias Nied: Luan
  • Emilian Markgraf: Nico
  • Alexander Koll: Sven
  • Maxwell Richter: Kurzer
  • Milan Peschel: Vollbärtiger
  • Christian Kahrmann: Mark Kampmann (Porsche-Fahrer)
  • Frederick Lau: Plauze
  • Marvin Linke: Nils
  • Martina Eitner-Acheampong: Frau Odra
  • Christian Tasche: Herr Walther
  • Jürgen Rißmann: Bergmeister
  • Gizem Emre: Sila
  • Lykele Muus: Einsatzleiter
  • Volker Muthmann: Moschi
  • Til Schweiger: Er selbst
  • Gronkh: Er selbst
  • Sarazar: Er selbst
  • Tom Gerhardt: Navi-Stimme

Auf der Flucht geraten sie an eine Unfallstelle, Nappo nimmt seine Maske ab, um vor der den Unfall sichernden Polizei nicht aufzufallen. Später warten beide in einer abgelegenen Hütte auf den nächsten Tag, sie sprechen miteinander, Till erzählt von seinem Sohn, Nappo animiert ihn zum Singen, sie entdecken, dass sie beide die gleiche Musik mögen. Am nächsten Morgen nimmt Nappo seine Geisel mit zum Autokauf bei dem kriminellen Schrottplatzbesitzer Langer. Dort kauft er den Ford Mustang, Till hilft ihm den Preis herunterzuhandeln und Nappo lässt Till kurz darauf frei. Till trifft, wieder zuhause angekommen, einen nackten Mann im Ehebett an und denkt irrtümlich, dass seine Frau Miriam ihn betrogen hat. In Wirklichkeit hatte Miriams Freundin Ina einen Besuch im leeren Haus für einen Quickie genutzt.

Völlig verzweifelt läuft er aus dem Haus und trifft dort auf Nappo. Dieser hat vom Schrottplatzbesitzer Langer einen Auftrag für den Kauf gestohlener Wertpapiere von Albanern in Amsterdam bekommen und braucht dafür Tills Hilfe. Sie nehmen noch Nappos Freundin Nadine mit und brechen gemeinsam nach Holland auf. Auf dem Weg wird Till an einer Tankstelle von einem Angestellten als gesuchtes Geiselnahmeopfer erkannt, Till zeigt dem Mann aber einen arroganten Porschefahrer als Geiselnehmer, da ihn dieser kurz zuvor auf dem Tankstellengelände fast angefahren hatte. Der Tankstellenangestellte schlägt daraufhin den Porschefahrer zusammen und Till flieht weiter mit Nappo und Nadine. Das von Überwachungskameras der Tankstelle aufgezeichnete Geschehen lässt die Polizei annehmen, dass Till Nappos Komplize ist.

Nach dem Deal mit den Albanern in Amsterdam eskaliert die Situation:

 


Peter Thorwarth (2014)


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Bild: Peter Thorwarth (2014) Von Michael Schilling - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30602657

 

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Résiste – Aufstand der Praktikanten 👍

  Résiste – Aufstand der Praktikanten ist ein Spielfilm von Jonas Grosch. Der Film hatte seine Premiere auf dem Filmfest Hamburg 2009 und kam am 12. November 2009 in die deutschen Kinos. Résiste – Aufstand der Praktikanten ist außerdem die Abschlussarbeit von Regisseur Jonas Grosch, Kameramann Matthias Hofmeister, Tonmeister Veit Norek und Producer / Produktionsleiter Maxim Juretzka an der HFF Potsdam.

 

OriginaltitelRésiste – Aufstand der Praktikanten
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2009
Länge95 Minuten
RegieJonas Grosch
DrehbuchJonas Grosch
ProduktionTill Schmerbeck
MusikDirk Leupolz
KameraMatthias Hofmeister
SchnittChristoph Lumpe
Besetzung
  • Katharina Wackernagel: Sydelia
  • Hannes Wegener: Till
  • Christof Wackernagel: Helmut
  • Sabine Wackernagel: Maria
  • Devid Striesow: Magnum
  • Michael Kind: Herr Feldmann
  • Steffen C. Jürgens: Toto
  • Fanny Staffa: Tamara
  • Anja Knauer: Martha
  • Sebastian Schwarz: Peter aus dem Bundestag
  • Marleen Lohse: Die Linke Hand
  • Andreas Seifert: Der Dienstälteste Praktikant
  • Monika Anna Wojtyllo: Elaine, die Reporterin
  • Axel Ranisch: Der Kaffeepraktikant
  • Max Hegewald: Junge
  • Ryszard Wojtyllo: Alter Herr unterm Dach
  • Nina Weniger: Die Ärztin

Der opportunistische Yuppie Till fristet wie seine beiden Freunde Tamara und Toto ein Dasein als Praktikant. Nachdem ihre Hoffnung auf eine Festanstellung nicht erfüllt wird, hat Till eine ungewöhnliche Geschäftsidee und gründet mit Tamara und Toto eine eigene Firma. Diese verhilft Praktikanten mit streitbaren Methoden zu mehr Ansehen, Respekt und einer besseren Stellung. Schnell wird Till zum Jungunternehmer des Jahres gewählt. Sein Erfolg bringt ihm jedoch nicht nur Freunde. Mit einem Male taucht der geheimnisvolle Magnum auf, seines Zeichens Repräsentant der Reichen und Mächtigen, um die junge Firma von Till zu kaufen. Unter den drei Freunden entbrennt ein Streit über das beste Vorgehen. Zusätzlich verkompliziert wird die Situation noch durch Tills halbfranzösische Kinderliebe und Linksaktivistin Sydelia. Diese ist extra aus Frankreich angereist und will ihren Jugendfreund Till unterstützen. Während Till gerade Chef seiner eigenen Praktikanten-Beraterfirma geworden ist und damit eine lukrative Marktlücke entdeckt hat, hat Sydelia eine ganz andere Sicht auf die Beschäftigung von kostenlosen Praktikanten in der Wirtschaft. Die resolute Aktivistin will einen Aufstand der Praktikanten organisieren, einen bundesweiten Generalstreik. Mit französisch revolutionärem Geist, viel Elan und der Maxime „Résiste!“ versucht sie, Till aus der kapitalistischen Welt zu befreien und auf ihre Seite zu ziehen. Doch dem Jungunternehmer geht es nur um Umsatz und nicht um Umsturz. Von Demonstrationen und Revolutionen hat Till aufgrund seiner Kindheitserlebnisse längst genug. Als Kind war er ständig mit seinen Eltern auf Demos, was er ihnen bis heute verübelt. So kämpfen Till und Sydelia beide zunächst jeweils für ihre Wertvorstellungen, aber kommen sich im Laufe der Zeit auch privat näher. Als dann die Wirtschaft mit Hilfe von Magnum versucht, Tills Firma zu übernehmen, hilft nur noch der Gegenschlag: ein Praktikanten-Generalstreik, der ganz Deutschland lahmlegt.
Sonstiges
Die deutschen Ska-Bands The Busters und Black Cat Zoot haben Lieder zum Soundtrack des Filmes beigesteuert.[1]
Der Film beschäftigt sich auf humorvolle Art und Weise mit dem Phänomen Generation Praktikum.

 


Peter Thorwarth (2014)


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Bild: Peter Thorwarth (2014) Von Michael Schilling - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30602657

 

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Die Welle

  Die Welle ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2008. Jürgen Vogel spielt einen Lehrer, der seiner Schulklasse in einem von ihm konzipierten Sozialexperiment vorführt, wie autokratische faschistoide gesellschaftliche Strukturen entstehen. Er lässt die Schüler an einer von Disziplin und Gemeinschaftsgeist geprägten und von ihm selbst angeführten Bewegung namens Die Welle mitwirken. Regisseur und Drehbuchautor Dennis Gansel stützte seine Handlung auf das Experiment „The Third Wave“, das 1967 in Kalifornien stattfand. Auf Basis dieses Experiments schrieb Morton Rhue den Roman Die Welle (1981), der in der Bundesrepublik und in Österreich zu einem Schullektüre-Klassiker geworden ist. Für den Film wählte Gansel einen inszenatorischen Ansatz, der die Verführung durch die Bewegung für das Publikum erfahrbar machen soll. In Deutschland sahen zweieinhalb Millionen Besucher den Film im Kino.

 

OriginaltitelDie Welle
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2008
Länge107 Minuten
Altersfreigabe12
RegieDennis Gansel
DrehbuchDennis Gansel
Peter Thorwarth
ProduktionChristian Becker
Nina Maag
Anita Schneider
MusikHeiko Maile
KameraTorsten Breuer
SchnittUeli Christen
Besetzung
  • Jürgen Vogel: Rainer Wenger
  • Frederick Lau: Tim Stoltefuss
  • Max Riemelt: Marco
  • Jennifer Ulrich: Karo
  • Christiane Paul: Anke Wenger
  • Cristina do Rego: Lisa
  • Elyas M’Barek: Sinan
  • Jacob Matschenz: Dennis
  • Maximilian Vollmar: Bomber
  • Maximilian Mauff: Kevin
  • Ferdinand Schmidt-Modrow: Ferdi
  • Tim Oliver Schultz: Jens
  • Amelie Kiefer: Mona
  • Odine Johne: Maja
  • Fabian Preger: Kaschi
  • Tino Mewes: Schädel
  • Karoline Teska: Miri
  • Marco Bretscher-Coschignano: Dominik
  • Lennard Bertzbach: Bommel
  • Tommy Schwimmer: Maxwell
  • Joseph M’Barek: Thorben
  • Jaime Kristo Ferkic: Bobby
  • Lucas Hardt: Kulle
  • Maren Kroymann: Dr. Kohlhage
  • Teresa Harder: Karos Mutter
  • Thomas Sarbacher: Karos Vater
  • Hubert Mulzer: Dieter Wieland
  • Alexander Held: Tims Vater
  • Johanna Gastdorf: Tims Mutter
  • Friederike Wagner: Marcos Mutter
  • Dennis Gansel: Martin

Im Mittelpunkt der Geschichte, die in einer fiktiven deutschen Stadt und in gehobenen sozialen Schichten spielt, stehen der Gymnasiallehrer Rainer Wenger und seine Schüler. Während einer schulischen Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ bekommt der lockere und bei den Schülern beliebte Wenger, der einst Hausbesetzer in Berlin-Kreuzberg war und sich von den Schülern duzen lässt, statt seines bevorzugten Themas Anarchie das Thema Autokratie zugeteilt. Seine Schüler finden das wiederholte „Durchkauen“ des Themas anhand des Nationalsozialismus langweilig und meinen, es bestehe im heutigen aufgeklärten Deutschland keine Gefahr einer Diktatur mehr. Also entschließt sich Wenger, die Woche als pädagogischen Selbstversuch durchzuführen.
Er ändert die Sitzordnung in eine frontal auf ihn gerichtete Position und fordert die Schüler auf, beim Reden aufzustehen und schnelle, knappe Antworten zu geben. Dann lässt er sie zwecks körperlicher Ertüchtigung im Gleichschritt auf der Stelle marschieren. Diese Übungen bringt er als Vorschläge, über die sie abstimmen dürfen. Der strenge Ton und die straffe Disziplin kommen bei den meisten Schülern gut an, und sie sind motivierter. Schließlich gründet der Lehrer zu Demonstrationszwecken – darüber klärt er die Schüler nicht mehr auf – eine Art autokratische Bewegung. Die Prinzipien der Gruppe sind „Macht durch Disziplin“, „Macht durch Gemeinschaft“ und „Macht durch Handeln“. Als Erkennungsmerkmal und eine Art Uniform sollen alle Mitglieder der Gruppe weiße Hemden tragen. Zwei Mädchen protestieren gegen diese Vorschriften, wechseln schließlich den Kurs und sehen sich deswegen zunehmenden Anfeindungen im Freundeskreis ausgesetzt. Der Kurs erhält unterdessen durch Mundpropaganda Zulauf von Schülern aus anderen Kursen. In ihrer Begeisterung bitten einzelne Schüler den Lehrer, dem Ganzen einen Namen zu geben. Die noch demokratische Abstimmung ergibt den Namen „Die Welle“, einer der Schüler entwirft ein Logo und es wird eine gemeinsame Grußgeste eingeführt. Es entstehen neue Ideen, die „Welle“ zu verbreiten und sich in die Bewegung einzubringen. Bald hat die „Welle“ den Rahmen des Unterrichts verlassen und durchdringt den außerschulischen Alltag. Die einst schleppend verlaufenden Theaterproben gewinnen an Struktur und die von Wenger trainierte Wasserballmannschaft mehr Zuschauer. Der Zusammenhalt wächst, die Welle-Mitglieder beschützen einander vor außenstehenden Pöblern, sprühen das Welle-Logo nachts in wilden Gruppenaktionen an Wände in der ganzen Stadt und veranstalten eine spontane Fete

 


Peter Thorwarth (2014)


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Video Kings

  Video Kings ist ein deutscher Kinofilm, der im März 2004 gedreht wurde. Besetzt ist er mit zahlreichen bekannten Schauspielern. Da für den Film nur ein minimales Budget zur Verfügung stand, wurde er erst 2007 uraufgeführt.

OriginaltitelVideo Kings
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2007
Längeca. 91 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieDaniel Acht, Ali Eckert
DrehbuchDaniel Acht
Ali Eckert
ProduktionGerhard Hahn
Juri Wiesner, Christoph Heller
MusikBeatsteaks, Snuff, Against Me!, EL*KE, Nerf Herder, Peter and the Test Tube Babies, Pink's not Red, PET, Huntingtons, Muff Potter, De Heideroosjes, The Pushbars
Besetzung
  • Wotan Wilke Möhring: Hotte
  • Fabian Busch: Flo
  • Monica Nancy Wick: Ramona
  • Badesalz: Engel
  • Til Schweiger: Capt. Red
  • Bela B.: Tommy
  • Thomas Schmidt: Andreas
  • Peter Thorwarth: Bernhardt

Flo ist auf seinem Job in einer Videothek sitzen geblieben. Der Laden soll verkauft werden, seine italienische Exfreundin ist angeblich von ihm schwanger, ein Inkasso-Unternehmen fordert Schulden ein. Als er seinen Chef nach mehr Geld fragt, blitzt er ab. Dieser hat ohnehin andere Sorgen. Seine Frau schläft mit einem Anderen – Flo soll herausfinden, mit wem, und ein Überwachungsvideo anfertigen – und die Videothek steht vor dem Abgrund. Die Konkurrenz, vertreten durch den schmierigen Bernhardt, will den Laden aufkaufen. Gegen diesen Bernhardt versucht Flo in einem Spiel dann auch noch Geld zu gewinnen – und verliert alles. Da verliebt sich Flo in die neue Nachbarin Ramona. Doch sie will zunächst gar nichts von ihm wissen, und auch mit Hilfe seines Kumpels Hotte, einem Proll mit unsäglicher Frisur, ist es schwierig, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.
Als für Ramona in der Videothek ein Video abgegeben wird und dieses mit Flos Überwachungsvideo vertauscht wird, muss gehandelt werden. Vor allem Hotte gerät in Panik, da er der geheimnisvolle Liebhaber ist. Die beiden Jungs können ihren Chef schließlich davon überzeugen, dass nicht Hotte, sondern Bernhardt dieser Liebhaber ist. In einem erneuten Spiel gegen Bernhardt um erhöhten Einsatz gewinnen die drei Videothekare alles zurück und sanieren die Videothek.
Zuletzt tauchen in der Videothek das Inkasso-Unternehmen, Flos Ex-Freundin samt spanischer Familie und Ramona auf.

 


Peter Thorwarth (2014)


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Bild: Peter Thorwarth (2014) Von Michael Schilling - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30602657

 

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